Keine Zukunft für "Homeland" nach Staffel 8?

Staffel 8 könnte der letzte Einsatz für Claire Danes als Carrie sein. Staffel 8 könnte der letzte Einsatz für Claire Danes als Carrie sein. (© 2016 Facebook/HomelandOnShowtime)

Da konnten sich Fans von "Homeland" erst kürzlich über eine bestätigte siebte und achte Season der Dramaserie freuen, da mischt sich schon ein Wermutstropfen in die Euphorie – denn die achte Staffel könnte auch gleichzeitig die Letzte sein.

Der Produzent und Showrunner von "Homeland" Alex Gansa möchte die Serie um die ehemalige CIA-Analystin Carrie Mathison in Staffel 8 zu einem Ende bringen. Das äußerte er gegenüber Deadline auf der Vor-Emmy-Party des Senders Showtime, auf dem die Serie seit 2011 zu sehen ist. Er räumte jedoch ein, dass das amerikanische Network natürlich das letzte Wort habe, aber er persönlich wäre nach Staffel 8 durch. "Wenn ich dann noch dabei bin", fügte Gansa hinzu.

Neuausrichtung in fast jeder Season

Ein Grund für das Aus der Serie ist möglicherweise der große Aufwand, der mit jeder neuen Staffel betrieben wird. So erfindet sich die Serie nach Meinung von Gansa fast jede Staffel neu. Das sei zwar lohnenswert, aber gleichzeitig sehr stressig und anstrengend. Zumindest auf Staffel vier und fünf – nach dem Ausstieg des ambivalenten Charakters Nicholas Brody – trifft diese Neuausrichtung zu.

Endet "Homeland" in Israel?

Bisher wurde "Homeland" nicht nur in den USA gedreht. Auch eine Season in Südafrika und zuletzt in Berlin wurde schon umgesetzt. Für Staffel 8 wünscht sich Gansa Israel als neuen Schauplatz der Serie, die vor allem ihren Fokus auf das Thema Terrorismus legt. Das wäre auch eine Anlehnung an die Vorlage der Serie: "Homeland" beruht nämlich auf der israelischen Serie "Hatufim – In der Hand des Feindes". In ihr wird das Schicksal von drei israelischen Soldaten geschildert, die nach 17-jähriger Gefangenschaft aus dem Libanon heimkehren.