MegaChat: Kim Dotcom startet Skype-Konkurrenten

Kim Dotcom kann jetzt auch einen Chat-Dienst sein Eigen nennen. Kim Dotcom kann jetzt auch einen Chat-Dienst sein Eigen nennen. (© 2015 picture alliance / AP Photo)

Erst Ende Dezember 2014 angekündigt, hat Internetunternehmer Kim Dotcom jetzt bereits seinen Messenger-Dienst MegaChat gestartet. Das Programm für Video- und Audio-Calls soll Skype Konkurrenz machen.

Internetunternehmer Kim Dotcom hat am Mittwoch offiziell seinen neuen Messenger-Dienst MegaChat gestartet. Wie der Megaupload-Gründer via Twitter mitteilte, befindet sich das Chatprogramm aber noch im Beta-Stadium und soll Schritt für Schritt ausgebaut werden. MegaChat startet zunächst mit Video-Anruffunktion, Textnachrichten und Video-Konferenzen sollen in Zukunft folgen. Der Hauptanziehungspunkt des Messengers, von dem es bislang nur eine Browser-Version gibt, soll allerdings die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sein.

MegaChat läuft noch nicht ganz rund

Wie TechCrunch feststellte, arbeitet MegaChat derzeit aber noch etwas hakelig. So sollen Pop-up-Meldungen, die über eingehende Anrufe informieren, noch nicht reibungslos funktionieren. Wenn das Programm aber einmal läuft, könne sich die Qualität von Audio- und Video-Übertragung durchaus mit der von Skye messen. Kim Dotcom hatte bereits bei der Ankündigung von MegaChat den großen Konkurrenten direkt als Feindbild ausgemacht: "Bye bye Skype", twitterte der Internetunternehmer damals.

Das Praktische an MegaChat: Der Messenger braucht keinen Software-Download und läuft bequem im Browser. Erweiterungen für Firefox und Google Chrome sollen allerdings "die Performance und Sicherheit" verbessern. Ob Kim Dotcoms neues Baby Skype tatsächlich Konkurrenz machen kann, wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen.