Microsoft Band: Ein Fitness-Tracker mit zehn Sensoren

Nach Apple, Samsung und Co. will nun auch Microsoft auf dem Wearable-Markt durchstarten. Am Mittwoch stellte der Tech-Gigant aus Redmond seinen ersten Fitness-Tracker vor. Der schlichte Name: Microsoft Band.

Über Monate wurde spekuliert, ob Microsoft an einem Fitness-Tracker arbeitet. Diese Gerüchte haben sich am Mittwoch bestätigt: In einer Pressemitteilung stellte der Tech-Gigant das Microsoft Band vor. Das tragbare Gerät schlägt als Wearable dieselbe Richtung ein, die zum Beispiel das Garmin Vivofit oder das Jawbone UP beschreiten. Zum Release wird es das Wearable für 199 Dollar zu kaufen geben – zunächst aber nur in den USA. Wann das Produkt nach Deutschland kommt, ist noch unklar. Zur Einstimmung hat Microsoft ein Video veröffentlicht, das die grundlegenden Funktionen präsentiert.

Microsoft Health bündelt alle Fitness-Daten

Das schlaue Armband misst Gesundheits- und Fitness-Daten. Dazu zählen die Herzfrequenz, zurückgelegte Schritte oder auch verbrannte Kalorien. Zu diesem Zweck wird das Microsoft Band zehn Sensoren besitzen – dazu zählt auch ein GPS-Sensor zur Standorterfassung. Die gesammelten Daten werden auf Wunsch mit den Betriebssystemen iOS, OS X, Android oder Windows Phone synchronisiert. Passend dazu bastelte Microsoft eine App namens Health. Die Ähnlichkeiten mit dem Pendant aus Cupertino – Apple Health – sind offensichtlich. Nicht nur vom Namen her. So lassen sich ebenfalls Daten von Drittanbietern implementieren. Diese werden anschließend in der App grafisch aufbereitet.

Microsoft Band bietet auch Smartwatch-Funktionen

Auf den ersten Blick wirkt das Microsoft Band lediglich wie ein Fitness-Armband mit einem Display. Denn auf umfassende Funktionen einer klassischen Smartwatch wie der Apple Watch verzichtet das Wearable. Allerdings kann der Fitness-Tracker im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten seiner Klasse auch E-Mails oder Termine anzeigen. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls mit an Bord: Über Microsofts System Cortana können Windows Phone-Nutzer dem Armband Sprachbefehle geben. Als Akkulaufzeit für das Armband gibt Microsoft 48 Stunden an.