Misfit will das Smart Home vom Handgelenk aus steuern

Die betont simplen Flash-Fitness-Tracker von Misfit sollen künftig noch vielseitiger werden. Dank Kooperationen mit diversen Geräteherstellern sollen Flash-Nutzer bald schon ihr Smart Home steuern können – mit einem simplen Tastendruck.

Misfit will mit den Smart Home- Herstellern Nest, August, Logitech und If This Then That, kurz ITTT zusammenarbeiten. Das erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dadurch solle der Fitness-Tracker Flash künftig zu einer Art Fernbedienung für das Smart Home werden. Ein einfacher Tastendruck genüge demnach, um diverse Funktionen des schlauen Eigenheims gebündelt über ein Gerät zu steuern.

Musik, Licht und Türsteuerung wird via Flash bedient

Im Frühjahr soll die Zusammenarbeit zwischen dem Misfit-Wearable und Smart-Home-Geräten beginnen. Dann soll es Nutzern möglich sein, ihre Nest-Thermostate auf die Wohlfühltemperatur einzustellen, die Lieblings-Playlist auf Spotify zu starten oder die mit August Smart Lock gesicherte Tür zu verriegeln. Viel mehr, als diese Smart-Home-Funktionen an- und auszuschalten, wird das Flash-Armband aber nicht können: Ein Klick steht für An, zwei für Aus – für komplexe Sonderfunktionen oder Einstellungsmöglichkeiten ist der Fitness-Tracker schlichtweg zu simpel aufgebaut.

Neue Einsatzmöglichkeiten: Wearables als Fernbedienung?

Das Wearable als Fernbedienung – möglicherweise ist das eine ziemlich gute Idee von Misfit. Denn: Nur die wenigsten Nutzer planen, sich tatsächlich einen Fitness-Tracker anzuschaffen, für die breite Masse sind die kleinen elektronischen Helfer nicht mehr als eine extravagante Spielerei. Würden Wearables künftig praktische Alltags-Funktionen erhalten, die mit sportlicher Aktivität erst mal nichts zu tun haben, könnte das ganz neue Käuferschichten ansprechen.