Neues iPhone 6s-Problem: Touch ID-Button wird heiß

User beklagen einen viel zu heißen Touch ID-Button beim iPhone 6s. User beklagen einen viel zu heißen Touch ID-Button beim iPhone 6s. (© 2015 CC: Flickr/Kārlis Dambrāns)

Eineinhalb Wochen nach dem Release hat das iPhone 6s noch immer mit ein paar Bugs und Fehlern zu kämpfen. Offenbar haben einige Nutzer ein Problem mit dem Touch ID-Button. Dieser soll mitunter so heiß werden, dass man ihn kaum noch berühren kann. Aber nicht nur Touch ID sorgt für Fehler.

Im Support-Forum von Apple häufen sich Userbeschwerden wegen diverser Fehler und Probleme, wie 9to5Mac berichtet. Das iPhone 6s setzt auf eine noch schnellere Identifizierung per Touch ID. Aber einige Besitzer klagen jetzt über einen Fingerabdrucksensor, der viel zu heiß wird – so heiß, dass er sich nicht einmal mehr vernünftig bedienen lässt. Einen vorläufigen Workaround gibt es für dieses Problem aber bereits. Offenbar soll es ausreichend sein, Home- und Power-Button gleichzeitig zu drücken, und zwar für etwa zehn Sekunden. Das iPhone 6s vollzieht dann einen Neustart – und Touch ID sollte wieder bis auf Weiteres wieder ordnungsgemäß den Dienst verrichten.

Nach iPhone 6s-Release bereits zwei iOS 9-Updates veröffentlicht

Ob Touch ID generell fehleranfällig oder diese Verhaltenweise nur im Einzelfall zu beobachten ist, ist nicht überliefert. Doch das Problem mit dem heißen Fingerabdruckscanner ist offenkundig nicht die einzige Baustelle, die aktuell beim iPhone 6s zu beobachten ist. So berichten User über Probleme mit 3D Touch und die mangelnde Qualität der integrierten Lautsprecher. In einigen Fällen gar schaltet sich das Smartphone automatisch ab – und das, obwohl noch genügend Akkukapazität vorhanden sei. Auch hier soll es hilfreich sein, Power- und Home-Button gleichzeitig für zehn Sekunden gedrückt zu halten.

Apple hat innerhalb kürzester Zeit bereits zwei Bugfixing-Updates für iOS 9 veröffentlicht – iOS 9.0.2 wurde vergangene Woche ausgerollt. Gleichwohl sind weiterhin Bugs zu beobachten. Es ist davon auszugehen, dass Apple noch einmal in Sachen Software nachbessern muss.