Obama bekam geheime Vorschau auf das erste iPhone

Lange vor dem Einzug ins Weiße Haus durfte Barack Obama das erste iPhone testen. Lange vor dem Einzug ins Weiße Haus durfte Barack Obama das erste iPhone testen. (© 2015 picture alliance / Photoshot)

Im Januar 2007 überraschte Apple die Welt mit dem ersten iPhone – der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Einer jedoch konnte damals das Smartphone bereits vor vielen anderen Menschen in der Hand halten: der spätere US-Präsident Barack Obama.

Anfang Januar 2007 herrschte bei Apple wahrscheinlich größere Geheimniskrämerei als bei jedem Nachrichtendienst – immerhin wollte der Konzern am 9. Januar 2007 auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco sein erstes iPhone vorstellen. Ein Mann bekam das neue Smartphone dennoch bereits vor der offiziellen Enthüllung zu sehen: der spätere US-Präsident Barack Obama. Das verriet laut 9to5Mac jetzt Obamas politischer Berater David Axelrod in seinem neuen Buch "Believer: My Forty Years in Politics".

"Dieses Ding wird richtig groß werden"

In der Biografie erinnert sich Axelrod an ein privates Treffen von Barack Obama und Apple-Chef Steve Jobs kurz vor der Vorstellung des ersten iPhone. Obama war zu dieser Zeit noch Senator des US-Bundesstaates Illinois, bereitete seine Wahlkampagne für das Amt des US-Präsidenten allerdings bereits vor. Bei dem Treffen durfte Obama das erste iPhone schon einmal in die Hand nehmen und sei begeistert gewesen. "Wenn es legal wäre, würde ich einen ganzen Stapel Apple-Aktien kaufen. Dieses Ding wird richtig groß werden", habe der spätere US-Präsident damals gesagt. Und das, obwohl Obama bis heute bekennender BlackBerry-Fan ist.

Tatsächlich kostete eine Apple-Aktie zu dieser Zeit noch etwa 14 Dollar. Heute ist eine Aktie mehr als das Achtfache wert. Allerdings waren 2007 nicht alle so überzeugt vom ersten iPhone wie Barack Obama. Besonders bekannt ist die Tirade des damaligen Microsoft-Chefs Steve Ballmer, der das Apple-Smartphone als "teuerstes Telefon der Welt" verlachte.