Pixie: Mit diesem Bluetooth-Gadget geht nichts mehr verloren

Das Smartphone verlegt, der Schlüssel ist irgendwo – und wo war denn nochmal das Portemonnaie? Ein neues Bluetooth-Gadget namens Pixie soll Schusseln künftig helfen, ihre wertvollen Besitztümer wiederzufinden. 

Pixie heißt auf Deutsch Fee oder Elfe. Und dementsprechend zauberhaft soll es auch sein, was Pixie kann: Verlegte Gegenstände bis auf 30 Zentimeter genau orten. Der Bluetooth-Sender sieht aus wie ein etwas zu groß geratenes Gitarren-Plektrum. Er wird einfach an wichtige und leicht zu verlierende Gegenstände befestigt. Jeder angebrachte Pixie-Sender loggt sich in ein privates, geschlossenes Netzwerk ein, das auf der Bluetooth-LE-Funktechnik basiert. Via iOS- oder Android-App lotst das Smartphone den Nutzer dann zentimetergenau zu den verlegten Besitztümern.

Pixie unterstützt auch Augmented Reality

Wer sich trotz genauer Richtungsangaben ungeschickt beim Suchen und Finden anstellt, nutzt am besten die integrierte Augmented-Reality-Funktion: Dabei wird der Aufenthaltsort des jeweiligen Gegenstands auf dem Smartphone-Display mit einem großen grünen X markiert – das sollte dann aber wirklich jeder finden können. Jeder Pixie-Sender hat eine maximale Reichweite von 45 Metern, innerhalb der vier Wände kommen die Bluetooth-Helferlein auf durchschnittlich zwölf Meter. Clever: Je mehr Pixies in einem Netzwerk aktiviert sind, desto genauer wird die Richtungsbestimmung.

Für den Preis von 40 Dollar, umgerechnet also etwa 35 Euro, können Interessierte vier Pixie-Sender vorbestellen. Sie sollen ab Sommer offiziell erhältlich sein. Nicht so schön: Die Batterie eines Senders hält laut Hersteller etwa 18 Monate und kann nicht ausgetauscht werden. Nach spätestens anderthalb Jahren müssen also neue "Elfen" her.