Preis leicht gestiegen: iPhone 6s-Bau kostet 234 US-Dollar

Das iPhone 6s dürfte für Apple wieder ein Verkaufsschlager werden. Das iPhone 6s dürfte für Apple wieder ein Verkaufsschlager werden. (© 2015 Apple)

Der Preis des iPhone 6s ist im Vergleich zum Vorgänger leicht gestiegen – zumindest in Deutschland. Allerdings kostet das neue Apple-Smartphone auch in der Produktion etwas mehr. Die Gewinnmarge des Konzerns dürfte trotzdem üppig sein.

Das iPhone 6s ist, zumindest was die Bauteile angeht, etwas teurer als der Vorgänger iPhone 6. Das belegt eine Analyse von Business Insider. Die Komponenten des neuesten Apple-Smartphones kosten demnach insgesamt 234 US-Dollar. Am teuersten ist der Halbleiter mit 127,20 US-Dollar, gefolgt von anderen Komponenten wie Screen, Kamera und Akku für 73,80 US-Dollar. Der Rest – wie beispielsweise das Gehäuse – kostet 33 US-Dollar. Gegenüber dem Vorgänger iPhone 6 sind die Bauteile laut der Analyse rund 5,80 US-Dollar teurer geworden. Grund dafür dürfte unter anderem das neue 3D Touch-Display sein.

iPhone 6s: In Deutschland etwas teurer als der Vorgänger

Der Preis für ein iPhone 6s mit 64 GB beträgt im US-Onlineshop von Apple 749 US-Dollar, also umgerechnet 662 Euro. In Deutschland ist das Smartphone in der gleichen Ausführung auch aufgrund des schwachen Euros sogar noch etwas teurer als der Vorgänger iPhone 6 und kostet 849 Euro. Obwohl zwischen den Kosten für die Bauteile und dem US-Ladenpreis für die 64-GB-Version mehr als 500 Dollar liegen, ist das natürlich nicht die Gewinnmarge von Apple. So kommen noch die Kosten für die Produktion, den Verkauf, das Marketing und natürlich die Entwicklung hinzu.

Dennoch dürfte Apple auch an seiner neuesten Smartphone-Generation wieder prächtig verdienen. So könnte das iPhone 6s eventuell sogar den Rekord des iPhone 6 aus dem vergangenen Jahr brechen und mehr als zehn Millionen Vorbestellungen am Startwochenende einfahren.