Preis von AppleCare+ fürs iPhone 6s steigt um 50 Prozent

Wer sein brandneues iPhone 6s schützen möchte muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Wer sein brandneues iPhone 6s schützen möchte muss künftig tiefer in die Tasche greifen. (© 2015 Apple)

Kurz nach der Vorstellung des iPhone 6s ist nicht nur dessen Preis bekannt. Auch die Kosten für die passende Garantieerweiterung AppleCare+ wurden nun enthüllt – und auch hier steigt der Preis.

Wer sein Apple-Gerät rundum schützen möchte, der greift meist zu AppleCare+. Und ähnlich wie beim iPhone 6s steigt auch der Preis der Zusatzversicherung, die Apple im eigenen Online-Store anbietet – um bis zu 50 Prozent. So werden statt 99 Euro nun 149 Euro fällig. Dafür gibt es neben Experten-Telefonsupport zum Gerät und zur Software weiterhin zwei Reparaturen bei unabsichtlicher Beschädigung pro Jahr. Für den letzteren Fall gibt es zudem weiterhin eine Selbstbeteiligung – oder in Apple-Worten: Servicegebühr, die für das iPhone 6s nun 99 Euro beträgt. Der Preis für das iPhone 6 und frühere Modelle bleibt bei 69 Euro – also wieder ein Anstieg von mehr als 40 Prozent. Reparaturen für zu schwache Akkus (unter 80 Prozent der originalen Kapazität) bleiben kostenlos. Darüber hinaus bleiben die weiteren Formalitäten die Selben: AppleCare+ kann bis zu 60 Tage nach Kauf des iPhones erworben werden und gilt für zwei Jahre.

Preis steigt nicht (nur) wegen Kursschwankungen

Anders als beim Preis für das iPhone 6s steigt der Preis für AppleCare+ nicht nur wegen des relativ schwachen Euro-Kurses. Auch US-amerikanische Apple-Nutzer müssen künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Dort werden nun 99 statt 79 US-Dollar fällig. Die restliche Preisdifferenz kommt dann tatsächlich durch den schwachen Wechselkurs zustande. Dennoch: Würde man 99 US-Dollar eins zu eins in Euro umrechnen wären es nach heutigem Stand etwa 88 Euro. Europäer müssen also nach wie vor einen deutlich höheren Preis für AppleCare+ zahlen.