Preishinweis: Sonys PlayStation VR so teuer wie eine Konsole

Project Morpheus soll 2016 fertig werden und auf den Markt kommen. Project Morpheus soll 2016 fertig werden und auf den Markt kommen. (© 2015 YouTube/PlayStation)

Auf der Tokyo Game Show 2015 hat Sony zum ersten Mal angedeutet, wie teuer die PlayStation VR-Brille wird. Das unter dem Namen Project Morpheus entwickelte Headset soll 2016 für die PS4 erscheinen und in etwa so viel wie eine neue Konsole kosten. Zum Marktstart plant Sony zudem, zehn kompatible Spieletitel bereit zu haben.

Noch läuft anscheinend alles nach Plan, sodass die PlayStation VR-Brille für die PS4 noch in der ersten Hälfte 2016 erscheinen kann. Das verriet Sony jetzt im Interview mit Bloomberg am Rande der Tokyo Game Show 2015. Doch nicht nur das: Der japanische Hersteller sprach auch erstmals über den Preis des Virtual-Reality-Headsets – allerdings noch ohne konkrete Zahlen zu nennen. Sony deutete jedoch an, dass die VR-Brille für die PS4 in etwa so teuer werde wie eine Konsole. PlayStation VR wird demzufolge wohl nicht unter 300 Euro erhältlich sein.

PlayStation VR-Konkurrenz wird wohl auch nicht günstiger

Die großen Mitbewerber im Virtual-Reality-Bereich, Oculus Rift und HTC Vive, sind ebenfalls noch preislos. Doch auch hier wird über Kosten zwischen 200 und 500 US-Dollar für den Endverbraucher spekuliert. Anders als Playstation VR erfordern die Konkurrenzprodukte für optimale Performance jedoch einen Gaming-PC. Oculus sprach daher davon, dass Komplettpakete inklusive PC und Xbox One-Controller eigentlich nicht unter 1500 Dollar zu haben seien.

Zum Release von PlayStation VR in der ersten Hälfte 2016 will Sony insgesamt zehn Spiele anbieten, die mit der VR-Brille kompatibel sind. Allerdings verriet der Hersteller auch auf der Tokyo Game Show noch nicht, welche Titel das sein werden.