Razer Forge TV bringt PC-Spiele auf den Fernseher

Der Hersteller nennt sie "Mikro-Konsole": Die Razer Forge TV basiert auf dem Android-Betriebssystem und wird sowohl Android-Spiele als auch herkömmliche PC-Games und diverse Medien direkt auf den Bildschirm streamen können. 

In einer Pressemitteilung  kündigte Razer am Dienstag an, dass die Forge TV noch im ersten Quartal 2015 zu einem Preis von nur 99,99 Dollar in den Handel kommen werde. Besucher der CES in Las Vegas konnten die kleine Konsole schon jetzt begutachten und zeigten sich mehrheitlich durchaus angetan vom Technik-Winzling.

Media-Center, Konsole – oder beides?

In der Mini-Konsole Razer Forge TV arbeiten ein Snapdragon-850-Prozessor und eine Adreno-420-Grafikeinheit. Die kleine Schwarze verfügt über 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher. In diesem können über Google Play heruntergeladene Android-Spiele abgelegt und der erreichte Spielstand mit der Cloud synchronisiert werden.

Die Mikro-Konsole soll aber auch ein vollwertiges Entertainment-Center sein: Wie es für Android TV üblich ist, unterstützt die Razer Forge TV Google Chromecast. Das heißt, dass Filme, Musik oder Bilder aus Google Play direkt auf den Bildschirm gestreamt werden. Zum Datenempfang nutzt die Forge TV Gigabit-Ethernet.

Die Forge TV peilt schon jetzt Hardcore-Spieler an

An Hardcore-Spieler richten sich spezielle Steuereinheiten wie der stark an das Pad der Xbox One erinnernde Serval-Controller, der auf Bluetooth-Technik basiert. Wer seine Lieblingsshooter weiterhin klassisch mit Maus und Tastatur zocken will, für den ist der Turret gedacht, ein Doppelpack aus Orochi-Maus und Tastatur nebst ausklappbarem, magnetischem Mauspad. Der Turret wird es aber erst im zweiten Quartal des Jahres auf den Markt schaffen.

Im Frühling erscheint zudem Razer Cortex Stream, mit dem sich vollwertige PC-Spiele in HD streamen lassen. Die Software wird dabei zu allen Spielen mit Direct X9 oder höher kompatibel sein.

Die Razer Forge TV wird im Frühjahr zu einem Preis von rund 100 Dollar verfügbar sein – wer den Serval-Controller gleich dazu haben möchte, muss 149,99 Dollar zahlen.