Rekord: Pebble Time mit 20,3 Millionen Dollar finanziert

Die Pebble Time kann schon jetzt auf eine Rekordgeschichte blicken. Die Pebble Time kann schon jetzt auf eine Rekordgeschichte blicken. (© 2015 YouTube/Pebble)

In der Nacht zu Samstag ist die Finanzierungsfrist für das Kickstarter-Projekt Pebble Time ausgelaufen. Dabei hat sich die ersehnte zweite Generation der Smartwatch als voller Erfolg bewahrheitet.

Am 24. Februar hatte Pebble mit der Finanzierung der Pebble Time auf Kickstarter.com begonnen – und innerhalb kürzester Zeit mehrere Rekorde gebrochen, wie CNN berichtet.  Zum einen hat kein anderes Kickstarter-Projekt so schnell die Eine-Million-Dollar-Marke geknackt, die Smartwatch brauchte hierfür lediglich 49 Minuten. Zum anderen hatte die Pebble Time eine Woche später 13,3 Millionen Dollar gesammelt und somit den Bluetooth-Lautsprecher Cooles Cooler als bisherigen Rekordhalter übertroffen.

Diesen Abstand hat die Smartwatch zum Ende der Finanzierung noch einmal deutlich übertroffen: Bis Samstag um drei Uhr Ortszeit hatten 78.463 Personen zusammengelegt und die Summe von 20.336.930 Dollar auf den virtuellen Tisch gelegt. Dabei wollte Pebble mit der Aktion eigentlich nur 500.000 Dollar erzielen – was in 17 Minuten erreicht wurde.

Erste Exemplare der Smartwatch werden im Mai geliefert

Zum Glück müssen die Backer – also die Personen, die die Uhr via Kickstarter finanziert haben – nicht mehr lange auf die Smartwatch warten. Die ersten Exemplare der Pebble Time sollen im Mai ausgeliefert werden. Ab Juni wird zudem die Pebble Time Steel an Backer verschickt. Anders als die normale Smartwatch verfügt diese teurere Variante nicht über ein Plastikgehäuse, sondern über eines aus Stahl. Regulär zu kaufen geben wird es die beiden Versionen für 199 Dollar beziehungsweise 250 Dollar. Im Vergleich zur Apple Watch also ein deutliches Schnäppchen.

Technische Ausstattung der Pebble Time

Die zweite Generation der Smartwatch von Pebble verfügt unter anderem über ein farbiges Display mit einer Diagonalen von 1,25 Zoll. Außerdem lässt sich die Smartwatch – anders als der Vorgänger – mit sogenannten Smart Straps kombinieren. Diese Armbänder können auch von Drittanbietern stammen und die Smartwatch mit weiteren Features ausstatten. Auf der Rückseite der Uhr gibt es hierfür den Smart Accessory Port, sodass die Armbänder etwa mit GPS oder einem Pulsmesser kommen können. Auch ein zusätzlicher Akku ist denkbar. Dabei klingt schon die Laufzeit des eigentlichen Akkus mehr als ordentlich, gerade im Vergleich zur Apple Watch: Laut Hersteller muss die Pebble Time erst nach zehn Tagen wieder an das Stromnetz geschlossen werden. Ob sich dieses Versprechen auch bewahrheitet, müssen natürlich die Tests zeigen.