Samsung Galaxy S6: Nutzer klagen über RAM-Probleme

Samsungs Galaxy S6 Edge mit Problemen bei der Arbeitsperformance? Samsungs Galaxy S6 Edge mit Problemen bei der Arbeitsperformance? (© 2015 CC: Flickr/Maurizio Pesce)

In puncto Leistung hat Samsung mit Galaxy S6 und S6 Edge die Messlatte für Smartphones sehr hoch gelegt. Doch im Alltag scheinen die Flaggschiffe einige unerwartete Performance-Probleme zu offenbaren. So klagen Nutzer über ein ineffizientes RAM-Management.

Auf dem Papier gehören Samsungs Galaxy S6 und S6 Edge zu den leistungsfähigsten Smartphones auf dem Markt. Für ordentlich Arbeitsgeschwindigkeit im Alltag sorgt dabei beispielsweise der Arbeitsspeicher mit 3 GB RAM – zumindest theoretisch, denn laut PhoneArena gibt es in Technik-Foren mittlerweile mehrere Berichte von Nutzern, die sich über ein schlechtes RAM-Management des Gerätes wundern.

Demnach sollen die Ladezeiten für oft genutzte Apps teilweise länger sein als auf Smartphones, die mit weniger Arbeitsspeicher ausgestattet sind. Grund dafür ist offenbar, dass Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge ältere Anwendungsdaten zu schnell aus dem Arbeitsspeicher löschen, um genug Power für die aktuell genutzten Apps freizuschaufeln. Sogar beim Browsen im Netz soll sich die schwächelnde Performance immer wieder bemerkbar machen, etwa indem das Smartphone bereits geöffnete Webseiten noch einmal nachladen muss, nachdem zwischenzeitlich eine andere App aktiviert wurde.

Galaxy S6: Arbeitsspeicher fast immer ausgelastet?

Trotz der Tatsache, dass die neuen Samsung-Smartphones ältere App-Daten offenbar besonders schnell killen, scheint die Auslastung des Arbeitsspeichers laut den Berichten von Nutzern nahezu immer sehr hoch zu sein, sodass bei einer laufenden Anwendung meist nur 200 bis 400 MB RAM ungenutzt bleiben. Angesichts des theoretisch recht großen Arbeitsspeichers spricht insbesondere der letztere Punkt dafür, dass das RAM-Management beim Galaxy S6 generell ein wenig ineffizient ist.

Laut PhoneArena sollen sich mehrere Nutzer wegen des Problems bereits am Samsung gewandt haben. Somit stehen zumindest die Chancen nicht schlecht, dass der Hersteller das unglückliche RAM-Management in Zukunft mit einem Software-Update beheben könnte.