Samsung Gear VR: Release im Herbst für 99 US-Dollar

Auch auf der IFA war die Samsung gear VR zu sehen Auch auf der IFA war die Samsung gear VR zu sehen (© 2015 TURN ON)

Samsung veröffentlicht zusammen mit Oculus im Herbst die Endkunden-Version seiner Virtual-Reality-Brille Samsung Gear VR. Damit können aktuelle Samsung-Smartphones in Virtual Reality-Geräte verwandelt werden.

Für den Preis von 99 US-Dollar – in Euro wohl eher etwas mehr, der Preis für Europa steht noch nicht fest – wird die Endkunden-Version der Brille am 27. November auf den Markt kommen. Das teilte Samsung am Freitag in einem Blogeintrag mit. Geeignet ist das Gerät um mit aktuellen Samsung-Smartphones wie etwa dem Galaxy Note 5, dem Galaxy S6 Edge+, dem Galaxy S6 und dem Galaxy S6 Edge in die Virtual Reality eintauchen zu können. Bislang gab es nur die für Entwickler gedachte "Innovator Edition", die mit 199 US-Dollar auch erheblich teurer war als das jetzige Endkunden-Modell. Die neue Version der 3D-Brille ist laut Samsung zudem um 22 Prozent leichter.

Samsung Gear VR sieht fast aus wie der Vorgänger

Auf den ersten Blick sieht die Brille genauso aus wie der Vorgänger. Bis auf das deutlich geringere Gewicht hat das Gerät aber einige kleinere Design-Änderungen verpasst bekommen, die die Bedienung erleichtern sollen. Mit Gear VR will Samsung beim kommenden Thema Virtual Reality seine Kompetenz unter Beweis stellen.

Anders als bei sehr einfachen Virtual Reality-Brillen wie etwa Google Cardboard, mit der man auch viele tolle Sachen machen kann, sind in die Samsung Gear VR Sensoren eingebaut, die die Kopfbewegungen registrieren können. Das führt im Gebrauch zu einer wesentlich flüssigeren Umsetzung der Kopfbewegungen in die Software, die auf dem Smartphone läuft. Dadurch kann das Gerät durchaus mit Brillen wie der Oculus Rift oder HTC Vive mithalten, aber eine Lokalisierung des Brillenträgers im Raum geht mit der Samsung Gear VR natürlich nicht.