Samsung Gear VR startet für 200 Dollar in den Verkauf

Virtuelle Realität: Die Samsung Gear VR ist jetzt im Handel. Virtuelle Realität: Die Samsung Gear VR ist jetzt im Handel. (© 2014 picture alliance / dpa Themendienst)

In den USA startet der Verkauf der 3D-Brille Samsung Gear VR. Damit drängt die Virtual-Reality-Technik allmählich auf den Massenmarkt. Allerdings muss man ein Samsung-Handy besitzen, um in den Genuss der virtuellen Realität zu kommen.

Ohne ein Galaxy Note 4 läuft nix: Wer das Smartphone von Samsung nicht besitzt, guckt als Käufer der 3D-Brille Gear VR buchstäblich in die Röhre. Das Galaxy Note 4 dient nämlich als Display, andere Smartphone-Modelle unterstützt die Gear VR nicht. Sie ist ab sofort für 199 Dollar direkt beim Hersteller Samsung oder beim US-Mobilfunkanbieter AT&T erhältlich.

Die Virtual-Reality-Brille kommt zunächst als "Innovator Edition" auf den Markt. Damit deutet Hersteller Samsung schon an, an wen sich das High-Tech-Gadget richtet: an die sogenannten Early Adopters, die es gar nicht abwarten können, neue Technik auszuprobieren. Die Gear VR ist momentan also eher eine extravagante Spielerei für Nerds als ein Weihnachtsgeschenk für jedermann.

Steuerung via Touchpad

Wer die Gear VR bestellt, erhält eine MicroSD-Karte mit 16 GB Speicherkapazität gleich dazu. Wie Mashable berichtet, sind die 3D-Spiele "HeroBound" und "Anshar Wars" bereits auf der Speicherkarte installiert, Käufer können sich zudem weitere Inhalte wie etwa eine 360-Grad-Aufführung vom weltberühmten Cirque du Soleil aus Samsungs App-Store herunterladen.

Steuern lassen sich alle Inhalte über ein Touchpad an der Seite des Geräts. Wer aber gerade zum Zocken von 3D-Spielen ein bisschen mehr Komfort bevorzugt, bestellt sich am besten gleich das Paket mit beigepacktem Bluetooth-Controller. Das kostet dann 50 US-Dollar mehr.

Facebook in der virtuellen Realität?

Die Samsung Gear VR entstand in Zusammenarbeit mit Oculus, die selber eine eigene Virtual-Reality-Brille namens Oculus Rift entwickeln. Bekanntlich wurde Oculus im März von Facebook gekauft – es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das soziale Netzwerk auch in die virtuelle Realität Einzug hält.