So puristisch sieht Googles selbstfahrendes Auto innen aus

Nicht nur an das Äußere des Google-Autos muss man sich erst gewöhnen. Nicht nur an das Äußere des Google-Autos muss man sich erst gewöhnen. (© 2015 Google)

Von außen erinnert es an einen Koalabären, aber wie sieht Googles selbstfahrendes Auto eigentlich von innen aus? Das zeigt uns jetzt ein Reporter der Washington Post. Der Anblick des Interieurs dürfte wenig überraschen – ungewöhnlich ist er dennoch!

Kein Lenkrad, keine Pedale: Aus dem Kontext gerissen könnten Betrachter des Bildes zurecht anzweifeln, dass es sich um das Interieur eines Autos handeln soll. Mit den Fahrzeugmodellen, die tagtäglich auf den Straßen unterwegs sind, hat Googles knuffiger Prototyp wenig gemein – nicht nur äußerlich. Das zeigt uns Matt McFarland von der Washington Post nun via Twitter. Die ersten Fotos, die den Innenraum des Self-Driving Car zeigen, entstanden während einer Google-Vorführung an der Community School of Music and Arts im kalifornischen Mountain View.

Das Google-Auto von innen: Nicht schick, aber funktional

Fällt das Exterieur des Google-Cars noch irgendwie niedlich aus, geht es im Inneren des autonom fahrenden Autos schlicht und zweckmäßig zu. Die Sitze des Fahrzeugs hinterlassen einen plastikartigen Eindruck, anstelle von Armaturen findet man eine kleine Abstellfläche mit Instrumenten vor. Das wirkt zwar alles noch sehr provisorisch – aber immerhin handelt es sich nach wie vor um Prototypen. Und diese sollen eine Technologie erproben und vorführen, keinen Design-Wettbewerb gewinnen.

Sollte Googles selbstfahrendes Auto tatsächlich bis 2020 Serienreife erlangen – so der Plan des Suchmaschinenriesen, dann kann Google schließlich immer noch Ledersitze und edle Stoffe im Interieur nachrüsten. Bis dahin können wir uns ja schon einmal an den Anblick von Autos ohne Lenkrad und Pedale gewöhnen.