Sony bringt einem Octopus das Fotografieren bei

Für gewöhnlich fotografieren Zoobesucher die Tiere – doch im Sea Life in Auckland hat Sony den Spieß einfach umgedreht. Im Rahmen des "Octographer"-Projekts brachte der Elektronikkonzern einem Octopus das Fotografieren bei. Nun macht "Rambo" Fotos von Besuchern aus dem Inneren ihres Aquariums.

Octopusse sind ganz besonders intelligente Tiere. Das hat sich der japanische Elektronikhersteller Sony nun zunutze gemacht, um auf ganz besondere Art und Weise für seine wasserdichten Kameras zu werben. Dafür ist das Unternehmen eine Kooperation mit dem Sea Life Aquarium im neuseeländischen Auckland eingegangen. Hier haben Tiertrainer einem weiblichen Octopus namens Rambo das Fotografieren mit einer Sony Cyber-Shot TX30 beigebracht. Nun knipst die tierische Fotografin Besucher des Sea Life aus dem Inneren ihres Aqariums gegen ein Entgelt von 2 Dollar.

Octopus lernt schneller als manch ein Mensch

Das Knipsen von Besuchern klappt mittlerweile ganz gut – nur selten gerät mal ein Tentakel ins Bild. Und auch das Training ging laut Tiertrainer Mark Vette ganz schnell: "Als wir den ersten Versuch unternahmen, ihr das Fotografieren beizubringen, brauchte sie nur drei Versuche, um den Ablauf zu verstehen", erzählt er Cult of Mac. "Das ist schneller als ein Hund. Eigentlich ist es sogar schneller, als ein Mensch in manchen Situationen lernt", fügte er hinzu.

Dass es nicht unbedingt eines Trainers bedarf, um Octopussen das Fotografieren beizubringen, stellte erst kürzlich ein tierisches Talent an einem US-College unter Beweis. Hier klaute der Kraken die GoPro eines Forschers und knipste Fotos aus dem Inneren seines Wassertanks.