Stephen Hawking ist Fan des eigenen Biopics

Stephen Hawking wird im Biopic von Eddie Redmayne gespielt. Stephen Hawking wird im Biopic von Eddie Redmayne gespielt. (© 2014 picture alliance / AP Photo)

Biopics, also Filme über berühmte Menschen, sind äußerst beliebt. "Die Entdeckung der Unendlichkeit" über das bewegende Leben des theoretischen Physikers Stephen Hawking hat auch schon einen großen Fan: Stephen Hawking selber.

Stephen Hawking lobte den Film am Dienstag ausführlich auf seiner Facebook-Seite – oder genauer: Den Hauptdarsteller Eddie Redmayne. Er verkörpere Hawking so gut, dass der Physiker manchmal dachte, er würde sich selber auf der Leinwand sehen. Einem größeren Publikum dürfte Redmayne seit seinem Auftritt in der oscarprämierten Musical-Verfilmung "Les Misérables" aus dem Jahr 2012 bekannt sein.

Hawking nutzte die Gelegenheit, auf sein Leben zurückzublicken. Er sei wissenschaftlich erfolgreich gewesen, habe die Antarktis bereist, sei sogar in einem U-Boot gewesen und habe einen Schwerelosigkeitsflug mitgemacht. Aber all das sei bedeutungslos ohne die Menschen in seinem Leben, die er liebe.

Stephen Hawking: Gern gesehener Gast in der Popkultur

Die Verfilmung seines Lebens dürfte vorerst der Höhepunkt für Stephen Hawking sein – zumindest, was sein Schaffen in der Popkultur angeht. Denn der Physiker hatte schon jede Menge Gastauftritte und kleinere Rollen in diversen Serien. So lieh er seinem gezeichneten Ebenbild bei den "Simpsons" und in "Futurama" seine von einem Sprachcomputer generierte Stimme. Auch bei den Nerds aus "The Big Bang Theory" schaute er schon vorbei. In einer Folge der Science-Fiction-Serie "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" spielte Hawking sich kurzerhand selber – übrigens als erste und bislang einzige Person im gesamten "Star Trek"-Universum.

Wer herausfinden will, ob Stephen Hawkings Begeisterung für "sein" Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" berechtigt ist, kann das ab dem 25. Dezember tun. Dann läuft der Film auch bei uns im Kino.