Touch ID-Patent: Panik-Modus fürs iPhone 7 geplant?

Die Touch ID könnte in Zukunft einen Panik-Modus auslösen. Die Touch ID könnte in Zukunft einen Panik-Modus auslösen. (© 2015 CC: Flickr/Kārlis Dambrāns)

Apple könnte beim iPhone 7 einen neuen Panik-Modus einführen. Im Internet ist ein entsprechendes Patent für eine Technik aufgetaucht, mit der ein Smartphone sehr schnell via Touch ID mit einem bestimmten Finger gesperrt werden könnte.

Apple hat am Donnerstag ein neues Patent zugesprochen bekommen, das einen sogenannten "Panik-Modus" für Smartphones beschreibt. Das berichtet Business Insider unter Berufung auf ein Dokument des US Patent & Trademark Office. Das Patent hatte der iPhone-Konzern offenbar schon im Mai 2014 angemeldet. In dem Antrag wird eine Technik für den Fingerabdrucksensor Touch ID beschrieben, mit der ein Smartphone wie etwa das kommende iPhone 7 sofort gesperrt oder sogar zurückgesetzt werden könnte, wenn man einen vorher festgelegten Finger auf den Scanner legt.

Panik-Modus könnte Foto des iPhone-Räubers knipsen

Ein denkbares Szenario für den Einsatz des Modus wäre beispielsweise, wenn der iPhone-Besitzer von einem Räuber gezwungen wird, sein Smartphone herauszurücken. Das Opfer könnte dann zum Beispiel mit dem Ringfinger den Panik-Modus starten und so den Zugang zu seinen persönlichen Informationen einschränken. Zudem könnte der Panik-Modus auch den Auslöser der Kamera starten, um ein Foto des Diebes zu knipsen. Dieses könnte anschließend via iCloud gesichert werden. Da Apple eine solche Technik beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus bislang nicht umgesetzt hat, erscheint eine Veröffentlichung mit dem iPhone 7 durchaus möglich.

Wie üblich sollte man bei Apple-Patenten allerdings nicht zu euphorisch werden. Das Unternehmen meldet jedes Jahr unzählige neue Technologien zum Patent an, die oft nicht zur Marktreife geführt werden. Meist will Apple mit den Anträgen entsprechende Technologien nur für die Konkurrenz blockieren.