Überraschung: Sony steckt hinter E-Paper-Uhr FES Watch

Hinter der ominösen FES Watch steckt niemand Geringeres als Sony. Hinter der ominösen FES Watch steckt niemand Geringeres als Sony. (© 2014 youtube.com/FES)

Sie ist minimalistisch, äußerst schick, besteht aus elektronischem Papier – und: Sie ist von Sony. Wie jetzt enthüllt wurde, steckt offenbar der Technikriese hinter der FES Watch, für die auf einer japanischen Crowdfunding-Seite Geld gesammelt wurde.

Vor wenigen Tagen erst machte eine Meldung die Runde, nach der Sony die Herstellung einer Smartwatch mit E-Paper-Display plane. Jetzt wurde bekannt: Wir haben sie sogar schon gesehen. Denn beim ominösen Geheimprojekt handelt es sich offenbar um die FES Watch, für die auf der japanischen Crowdfunding-Seite Makuake seit September finanzielle Unterstützer gesucht werden. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist der Entwickler Fashion Entertainment ein Zweig des japanischen Sony-Mutterkonzerns.

FES Watch soll keine typische Smartwatch sein

Die FES Watch wird ein klarer Gegenentwurf etwa zur Apple Watch. Sie legt mehr Wert auf schlicht-elegantes Design und komfortable Bedienung als auf  High-Tech-Spielereien und technische Gadgets. Die FES Watch kommt mit 24 installierten Designs für das elektronische Zifferblatt, die mit einem leichten Fingerdruck gewechselt werden können. Durch die Verwendung von E-Paper ist sie nicht nur besonders leicht, sie ist auch sehr sparsam: Laut den Entwicklern wird eine einzige Knopfbatterie 60 Tage lang halten.

Trotz Geheimniskrämerei großes Interesse für die FES Watch

Laut dem Bericht des Wall Street Journals habe Sony sich ganz bewusst dagegen entschieden, mit dem großen Konzernnamen zu werben. Man habe so testen wollen, ob es überhaupt ein Interesse an der FES Watch gebe. Das dürfte spätestens jetzt feststehen: Das angepeilte Crowdfunding-Ziel von 2 Millionen Yen, umgerechnet knapp 14.000 Euro, hatte die FES Watch bereits nach drei Wochen erreicht. Ein genaues Releasedatum für die E-Paper-Smartwatch hat Sony noch nicht bekannt gegeben. Unterstützer sollen die FES Watch aber bereits im Mai erhalten.