Update: Justin Biebers App Shots jetzt mit 10-Sekunden-Videos

Statt Selfies kann Justin Bieber mit seiner App jetzt auch 10-Sekunden-Clips verschicken. Statt Selfies kann Justin Bieber mit seiner App jetzt auch 10-Sekunden-Clips verschicken. (© 2015 Facebook/Justin Bieber)

Bisher konnte sie nicht viel, hatte aber einen berühmten Paten: die Selfie-App Shots. Justin Bieber war es, der dem simplen Programm für iOS und Android zu Bekanntheit verhalf. Am Donnerstag hat die App nun ein Update erhalten. Jetzt kann die Anwendung statt dreisekündiger immerhin 10-Sekunden-Videos drehen.

Vermutlich wurde sie nur millionenfach heruntergeladen, weil Teenie-Idol Justin Bieber sie nutzt. Die Selfie-App Shots bot bis dato nicht viel. Nutzer konnten ursprünglich nur Selfies mithilfe der Smartphone-Kamera schießen und diese mit Freunden teilen. Im April 2015 experimentierten die Entwickler schließlich mit Videos. Seitdem war auch das Posten von 3-Sekunden-Clips möglich. Was die Macher der Justin-Bieber-App nun als "großes Update" verkaufen, fällt daher tatsächlich nicht so groß aus. Neu bei Shots ist: Mit der Anwendung lassen sich jetzt bis zu zehn Sekunden lange Videos filmen und teilen.

Geht es um Shots, steht Justin Bieber im Fokus

Bei den ersten Gehversuchen mit Videos im April hatten die Entwickler das Ziel vor Augen, etwas GIF-artiges in ihre App zu implementieren, das aber einfacher zu produzieren ist. "Innerhalb von 30 Tagen waren 30 Prozent unserer Inhalte Videos", erzählte Shots-Gründer John Shahidi BuzzFeed News. Allerdings beschwerten sich Nutzer anscheinend darüber, dass Clips nur drei Sekunden lang sein durften – zu kurz für ihre Mitteilungsbedürfnisse.

Die bei Google Play und in Apples App Store mittlerweile millionenfach heruntergeladene App ist laut den Shots-Entwicklern bewusst einfach gehalten. Dennoch haben sie eine langfristige Vision. Mit regelmäßigen, aber den Nutzer nicht überfordernden Updates wollen sie Selfie-Freunde – und nicht nur Justin Bieber-Fans – auf Dauer für sich gewinnen. Die Schützenhilfe vom Traum vieler Teenies dürfte den Machern dennoch mehr als Recht sein.