US-Finanzexperten machen sich Sorgen um iPhone-Verkäufe

Das iPhone 6s wird Apple wohl keinen neuen Verkaufsrekord bescheren. Das iPhone 6s wird Apple wohl keinen neuen Verkaufsrekord bescheren. (© 2015 TURN ON)

Sollte sich Apple Sorgen um die Verkaufszahlen seiner iPhones machen? US-Finanzexperten und mehrere Investmentbanken tun es jedenfalls – kann ein iPhone 6c helfen?

Mehrere US-Investmentbanken und Finanzexperten haben sich in den vergangenen Tagen zu Wort gemeldet und Apple sinkende Verkaufszahlen beim iPhone vorhergesagt. Wie Reuters berichtet, sind darunter die Bank of America und Morgan Stanley sowie die Investmentfirmen Raymond James und Baird Equity Research. So hatte eine Analystin von Morgan Stanley bereits Anfang der Woche erklärt, dass die iPhone-Verkäufe im Jahr 2016 wohl leicht um 5,7 Prozent auf 218 Millionen Stück sinken würden.

Kann ein iPhone 6c die Verkaufszahlen wieder beleben?

Die Bank of America rechnet nun mit einem Rückgang der iPhone-Verkaufszahlen um zehn Millionen auf 220 Millionen, Raymond James mit 224 Millionen und Baird Equity mit 234,7 Millionen. Obwohl diese Zahlen natürlich immer noch gut sind, wird Apple mit dem iPhone 6s und älteren Geräten 2016 also womöglich keinen neuen Verkaufsrekord einfahren. Die US-Börse, an der immer neue Erfolgsmeldungen von Apple erwartet werden, reagiert natürlich auf solche Entwicklungen: Allein im vergangenen Monat sank der Kurs der Apple-Aktie um 4,4 Prozent.

Der Grund für die negativen Vorhersagen der Finanzanalysten: Apple habe mit seinem iPhone auch in Schwellen- und Entwicklungsländern eine gewisse Marktpenetration erreicht und die Marge für Wachstum werde immer geringer. Zudem würden die steigenden iPhone-Preise auf dem internationalen Markt zu den sinkenden Zahlen beitragen. Vielleicht kann Apple ja mit einem neuen 4-Zoll-Smartphone wie dem iPhone 6c gegensteuern?