US-Forscher nennen Überlebensstrategien für Zombie-Apokalypse

Erste Devise bei einem Zombie-Virus: Ab in die Berge! Erste Devise bei einem Zombie-Virus: Ab in die Berge! (© 2015 Facebook/The Walking Dead AMC)

Klar, eine Zombie-Apokalypse ist ziemlich unwahrscheinlich. Für den Fall, dass doch einmal lebende Tote durch unsere Straßen schlurfen sollten, haben Wissenschaftler der Cornell University nun aber ein paar hilfreiche Tipps auf Lager.

Über diese Frage dürfte jeder Fan von Filmen wie "Dawn of the Dead" oder Serien à la "The Walking Dead" schon einmal nachgedacht haben: Wie verhalte ich mich am besten bei einer Zombie-Apokalypse? Forscher der US-Universität Cornell haben sich dieser Problematik nun einmal angenommen und gleich eine wissenschaftliche Arbeit namens "The Statistical Mechanics of Zombies" daraus gemacht. Die Experten haben dafür das sogenannte SIR-Modell, dass mathematisch die Ausbreitung von Epidemien beschreibt, etwas abgewandelt und mit Zahlen des US-Zensus von 2010 versehen.

Bei einer Zombie-Apokalypse: Raus aus den Großstädten!

Tipp Nummer eins der Forscher ist sicherlich keine Überraschung für "The Walking Dead"-Fans: So schnell wie möglich die großen Städte verlassen! Auch die ländlichen Regionen in unmittelbarer Nähe von Großstädten sollten gemieden werden, da die Zombies dorthin wahrscheinlich als Erstes ziehen würden. Die besten Überlebenschancen hat man laut den Wissenschaftlern in dünn besiedelten Gebirgsregionen. Eine weitere Erkenntnis der US-Forscher: Die Idee vieler Filme, dass die Untoten große Gebiete auf der Welt gleichzeitig auslöschen würden, ist unrealistisch. So würden Zombies wahrscheinlich mehrere Monate brauchen, bis sie entlegene Regionen wie die Rocky Mountains überhaupt erreichen.

Um die mögliche Ausbreitung von Untoten in den USA zu veranschaulichen, haben die Wissenschaftler sogar ein interaktives Tool gebaut, bei dem der Nutzer die Zombie-Apokalypse selber durchspielen kann. Besonders wichtig ist hier das Verhältnis von Zombie-Bissen im Vergleich zu Zombie-Tötungen durch Menschen. Die Studie der Cornell University ist nicht das erste Mal, dass sich Wissenschaftler mit dem Ende der Zivilisation beschäftigen. Vor ein paar Wochen analysierten bereits Forscher der Universität Oxford die wahrscheinlichsten Gründe für einen Weltuntergang.