Videobeweis: So gut funktioniert Canons 250-Megapixel-Sensor

Canons neuer 250-Megapixel-Sensor sorgt für beeindruckende Aufnahmen. Canons neuer 250-Megapixel-Sensor sorgt für beeindruckende Aufnahmen. (© 2015 Vimeo/Canon)

Canon hat jetzt in einem Video gezeigt, zu was der Kamera-Sensor mit 250 Megapixel in der Lage ist. Der über 20 Kilometer entfernte Eiffelturm präsentiert sich in einer Detailtreue, die beeindruckend ist. Diverse Technologien sorgen für eine atemberaubende Darstellung.

Dass Canon einen rekordverdächtigen 250-Megapixel-Sensor in der Pipeline hat, ist bereits bekannt. Doch zu was der APS-H-CMOS-Sensor tatsächlich in der Lage ist, konnte man sich bislang nur zusammenreimen – bis jetzt. Auf der Canon Expo 2015 in Paris präsentierten die Japaner neue spannende Technologien. Darunter war auch ein Video, das die Qualität des 250-Megapixel-Sensors unter Beweis stellt, berichtet PetaPixel.

15 Kilometer entfernte Schriften auf Wolkenkratzern erkennbar

Der dreiminütige Clip vermittelt einen ersten Eindruck, was technisch derzeit möglich ist. Der Eiffelturm, wohlgemerkt in mehr als 20 Kilometern Entfernung, präsentiert sich unvorstellbar detailliert. Selbst etwa 15 Kilometer entfernte Schriften auf Wolkenkratzern lassen sich sehr gut ablesen – vorausgesetzt, man verfügt beispielsweise über ein 800-mm-Objektiv.

Canon setzt neue "Turbulence Removal"-Technik ein

Damit die Schrift aus dieser Weite nicht herumflattert, setzt der Hersteller die sogenannte "Turbulence Removal"-Technologie ein. Die Kombination aus 250-Megapixel-Sensor, einem Superteleobjektiv und der "Turbulence Removal"-Technik verspricht ein Fotografieerlebnis, das einmalig ist. Aus etwa drei Kilometern Entfernung kann sogar eine Frau auf dem Eiffelturm erkannt werden. Aber nicht nur das: Der Weltrekord-Sensor zeigt, wie die Frau jemandem zuwinkt.

Der Release des Super-Sensors ist nach wie vor unbekannt. Eine Veröffentlichung für den Massenmarkt ist wohl ohnehin nicht geplant. Vielmehr soll der Hochleistungs-Sensor im professionellen Sektor eingesetzt werden – etwa bei speziellen Überwachungsaktivitäten.