Vorsicht, Betrug! iPhone-Bug fordert Geld

Ein dreister iPhone-Betrug sorgt derzeit in Großbritannien für Verunsicherung. Ein dreister iPhone-Betrug sorgt derzeit in Großbritannien für Verunsicherung. (© 2014 CC: Flickr/Karlis Dambrans)

iPhone-Besitzer müssen sich derzeit vor einem dreisten Betrug in Acht nehmen. Ein vermeintlicher Crash-Bug fordert den Nutzer per Popup auf, zur Problembehebung eine Nummer zu wählen – ansonsten würden die Daten gestohlen.

Eine aktuelle Betrugsmasche erreicht gerade iPhone-Nutzer in Großbritannien. Besitzer eines Apple-Smartphones müssen sich laut einem Bericht der Daily Mail derzeit vor einem Scam in Acht nehmen. So erfährt der iPhone-Besitzer im Safari-Browser per Popup von einem Crash-Report – und bekommt sogleich eine vermeintlich passende Support-Nummer angeboten. Diese sofort zu wählende Nummer soll dem User helfen, die aufgetretenen Probleme zu beseitigen. Für die schnelle Reparatur des iPhones soll das verdutzte Opfer dann 30 Pfund bezahlen. Sollte die angezeigte Rufnummer nicht gewählt werden, drohe eine Datendiebstahl. Der genaue Wortlaut der Meldung: "Warning iOS Crash Report - Due to a third party application in your phone, iOS crashed. Contact support for an immediate fix."

iPhone Scam
Mit dieser Meldung sollen ahnungslose iPhone-Besitzer hinterlistig getäuscht werden. (© 2015 Twitter/MailOnline)

iPhone-Opfer sollen bis zu 80 Pfund an die Betrüger zahlen

Wird die Nummer angerufen, meldet sich eine Person. Diese will dem Anrufer klarmachen, dass ein Dritter seine Daten klauen will. Dieser Vorgang könne nur verhindert werden, wenn der Nutzer unverzüglich 30 Pfund (Großbritannien) beziehungsweise 80 Dollar (USA) zahle. Sollte der Nutzer dann zahlen oder seine Bankdaten herausgeben, ist er Opfer eines Betrugs geworden. Es gibt jedoch bereits eine simple Lösung für dieses Problem: Einfach das iPhone in den Flugmodus versetzen sowie Verlauf- und Websitedaten von Safari löschen. Anschließend den Browser neu starten und die Popup-Nachricht sollte nicht mehr auftauchen. Diese Scam-Methode, die augenscheinlich wie ein normaler Bug wirken soll, ist erstmals vor neun Monaten in den USA aufgetaucht und erreicht jetzt ahnungslose Opfer in Großbritannien.