Xbox One bekommt das größte Update in der Konsolengeschichte

Auf der Spielemesse E3 hatte Microsoft die Abwärtskompatibilität der Xbox One angekündigt. Auf der Spielemesse E3 hatte Microsoft die Abwärtskompatibilität der Xbox One angekündigt. (© 2015 Microsoft/TURN ON)

Das jetzt veröffentlichte Update für die Xbox One ist das wichtigste in der Geschichte der Spielekonsolen – sagt jedenfalls Microsoft. Ob der vom Hersteller gezogene historische Vergleich nun etwas pathetisch klingt oder nicht – es gibt in der Tat viele spannende und wichtige Änderungen bei der Xbox One.

Am Donnerstag hat Microsoft das Update für die XboxOne veröffentlicht, das neben optischen Änderungen vor allem Windows 10 als Betriebssystem für die Konsole bringt und damit gleichzeitig auch die auf der E3 im Frühsommer vorgestellte Abwärtskompatibilität der Xbox One für etliche Xbox 360-Titel. Das Update ist so groß, dass Microsoft es mit einem ausgewählten Testerkreis einige Monate lang auf Herz und Nieren geprüft hat. Ziel von Microsoft ist es, die Xbox 360-Besitzer zum Kauf einer Xbox One zu bewegen, um bei den installierten Systemen die Lücke zur PS4 schließen zu können, schreibt Gamespot.

Microsoft: Update für die Xbox One verbessert Performance

Mit dem Update verfolgen die Microsoft-Entwickler aber auch die Absicht, die Geschwindigkeit und die intuitive Nutzerfreundlichkeit der Oberfläche weiter zu verbessern. Bislang ist das nicht optimal gelöst gewesen, gibt Microsoft selber zu, einige Funktionen waren schwer zu finden. Aber mit Windows 10 als Grundlage des Betriebssystems soll auch die Performance der Xbox One besser werden. Wunderdinge sollte man laut Hersteller hier jedoch nicht erwarten.

Die größte Neuerung neben der Oberfläche ist sicher die Abwärtskompatibiltät für eine ganze Reihe von Spielen. "Wir haben erkannt, dass viele Spieler viel in Spiele investiert und Freunde dort gefunden haben, die sie nicht einfach zurücklassen wollen", erklärt Mike Nichols vom Xbox-Team. Für die Zukunft verspricht Microsoft weitere Neuerungen. Vor allem die Zusammenarbeit mit Windows 10-Rechnern könnte noch das eine oder andere spannende Feature bringen.