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120 FPS, 4K & VR: "Project CARS"-Entwickler kündigen eigene Konsole an

Die Konsole des "Project CARS"-Entwicklers wird laut eigener Angaben ein echtes Monster.
Die Konsole des "Project CARS"-Entwicklers wird laut eigener Angaben ein echtes Monster.

Allem Anschein nach plant Slightly Mad, das Entwicklerstudio hinter "Project CARS", eine eigene Konsole auf den Markt zu bringen. Aber es kommt noch besser: Angeblich soll die sogenannte Mad Box 120 FPS und eine 4K-Auflösung bieten und ganz nebenbei auch noch VR unterstützen. Klingt spannend.

Ian Bell, der CEO von Slightly Mad, veröffentlichte kürzlich mehrere Tweets, in denen er die Entwicklung einer neuen Konsole ankündigte. Sie soll nach eigenen Aussagen die stärkste Konsole sein, die jemals entwickelt wurde. Das äußerst leistungsfähige Gerät der "Project CARS"-Entwickler soll in circa drei Jahren auf den Markt kommen, wie Gamesindustry.biz berichtet.

"So stark wie ein sehr schneller PC in zwei Jahren"

Sollten die Angaben von Bell der Wahrheit entsprechen, wäre die Mad Box ein starker Konkurrent für Sony und Microsoft. Konsolen der aktuellen Generation haben bis heute Probleme damit, 4K-Auflösung mit 60 FPS darzustellen. Die Messlatte dann direkt auf 120 FPS (Virtual Reality mit 60 FPS) zu legen, ist eine starke Ansage. Ob die Konsole das letztendlich auch leisten kann, bleibt abzuwarten.

Bei der Leistung soll sich die Mad Box auf dem Niveau von sehr schnellen PCs befinden, die in zwei Jahren erscheinen werden. Die Konsole soll außerdem mit den meisten Peripheriegeräten für PCs und den meisten VR-Headsets kompatibel sein. Preislich wolle sich Slightly Mad an den Preisen der kommenden PlayStation und Xbox orientieren.

Keine Exklusivtitel geplant

Im Gegensatz zu vorherigen Projekten wird die Konsole wohl nicht über Crowdfunding finanziert. Bell gibt an, dass das Unternehmen bereits einige Investoren habe, die bei dem Projekt mit dabei sein wollen. Exklusivtitel für die Konsole wird es wahrscheinlich nicht geben. Laut eigenen Angaben habe Slightly Mad kein Interesse dafür einen Anreiz zu bieten.

Das sagt Michael:
Persönlich trete ich den Plänen von Slightly Mad sehr skeptisch gegenüber. Die genannten Spezifikationen der Konsole sind zu gut, um wahr zu sein. Falls die Konsole aber doch jemals erscheinen sollte, rechne ich damit, dass viele Versprechungen nicht eingehalten werden können und die Mad Box das gleiche Schicksal wie die Ouya erleidet. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
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