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160.000 Nintendo-Accounts gehackt: Was Du darüber wissen musst

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Wer noch eine NNID zur Anmeldung im Nintendo-Account nutzte, sollte schleunigst sein Passwort ändern. Bild: © TURN ON 2019

Nintendo bestätigte kürzlich, dass die Login-IDs und Passwörter von rund 160.000 Accounts in die Hände von Hackern gelangt sind. Das japanische Unternehmen hat nun vorerst den Login in Nintendo-Accounts über die Nintendo Network ID (NNID) gestoppt. Betroffene Nutzer werden momentan benachrichtigt und werden zur Änderung ihrer Passwörter aufgefordert.

Wie The Verge berichtet, sollen Hacker bereits seit Anfang April Zugriff auf mehrere Tausend Nintendo-Accounts gehabt haben. Neben den Login-Daten konnten auch Nicknames, Geburtsdaten, die Heimatländer und E-Mail-Adressen der Nutzer eingesehen werden. Bei einigen Nutzern wurden sogar Käufe mit hinterlegten Zahlungsdaten durchgeführt.

Nintendo empfiehlt 2-Faktor-Authentisierung

Als direkte Gegenmaßnahme hat Nintendo die Passwörter der betroffenen Accounts zurückgesetzt und den Login in Nintendo-Accounts über die NNID deaktiviert. NNIDs wurden auf dem Nintendo 3DS und der Wii U benutzt, um sich auf Accounts anzumelden. Auf der Switch wird ein anderes Account-System verwendet, alte Accounts konnten aber bis kürzlich verknüpft werden.

Auf einer eingerichteten Support-Seite schreibt Nintendo, dass vom Hack betroffene Nutzer eine E-Mail erhalten, in der sie aufgefordert werden, ein neues Passwort zu vergeben. Außerdem warnt das Unternehmen, dass es möglicherweise zur einer illegalen Nutzung der hinterlegten Kreditkarte bzw. PayPal-Guthabens gekommen sein könnte, wenn Nutzer das gleiche Passwort für die NNID und den Nintendo-Account nutzen.

Weiterhin empfiehlt Nintendo auch die Einrichtung einer 2-Faktor-Authentisierung. Wie das funktioniert, steht auf der Support-Seite.

Einige Nutzer berichten über nicht verifizierte Einkäufe in "Fortnite"

Bereits zu Beginn der Woche berichteten einige Switch-Besitzer, dass auf ihren Accounts nicht verifizierte Käufe von digitalen Inhalten durchgeführt worden sind. Bei mehreren Nutzern wurden beispielsweise für höhere Summen V-Bucks-Bundles für "Fortnite" gekauft. Nintendo fordert Betroffene auf, sich zu melden, damit das Unternehmen die Fälle prüfen und die Käufe rückgängig machen kann.

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