Absage vom Chef: "Borderlands 3" doch nicht auf der E3 2018?

Gerüchteweise soll "Borderlands 3" bei der E3 2018 gezeigt werden.
Gerüchteweise soll "Borderlands 3" bei der E3 2018 gezeigt werden. (©Gearbox Software 2016)
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Fans der "Borderlands"-Reihe drücken die Daumen, dass Entwickler Gearbox Software auf der E3 2018 endlich Neuigkeiten zu "Borderlands 3" verkündet. Nun hat sich Studiochef Randy Pitchford selbst zu den Spekulationen geäußert – und einem Auftritt so etwas wie eine Absage erteilt. Oder ist es eine Bestätigung?

So richtig schlau wird man aus den Aussagen des Gearbox-CEOs nicht. Bei Twitter hat Pitchford eine Reihe von Kurznachrichten abgesetzt, in denen er einen großen Bogen schlägt und auf die Gerüchte um einen E3-Auftritt von "Borderlands 3" eingeht.

Gearbox-CEO Randy Pitchford holt ganz weit aus ...

Zunächst zitiert der passionierte Fan von Zaubertricks und Bühnenmagie nämlich den Magier Todd Robbins, der "ein fantastischer Performer" sei und extreme Stunts durchführe, "bei denen er sich einen Nagel ins Gesicht schlägt oder Glühbirnen isst", aber auch klassische Zaubertricks, die natürlich "Fake" und keine echte Magie seien.

Robbins habe einmal gesagt: "Wenn ich etwas verschwinden lasse (dabei handelt es sich um einen Trick, einen Fake), schwören die Leute, dass es echt ist. Aber wenn ich eine Glühbirne esse (was real und kein Trick ist), schwören sie, dass es ein Fake ist."

Tweets über Glühbirnen, Zaubertricks – und "Borderlands 3"

Worauf Pitchford hinaus will, ist Folgendes: Menschen halten sich gern "an dem fest, was sie gern glauben wollen, während sie die Wahrheit ignorieren, wenn sie dem widerspricht". Und dann fällt doch noch der Titel "Borderlands 3": "Ich könnte euch jetzt präzise schreiben, dass [das Spiel] nicht zur E3 kommt und viele von euch werden sich dazu entscheiden, das nicht zu glauben. Viele von euch werden einen Weg finden, mein Anliegen so zu interpretieren, dass es zu dem passt, was ihr glauben wollt – unabhängig von der Wahrheit."

Das klingt wie eine Absage – oder wie eine Art soziales Experiment, bei dem Pitchford herausfinden will, ob sein vermeintliches Dementi nicht doch nur zu mehr Spekulationen und Aufmerksamkeit führt.

Wer diesen Artikel bis zum Ende gelesen hat, kennt die Antwort.

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