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"Anthem": So will BioWare das Loot-System retten

Kann "Anthem" sich noch einmal aufraffen?
Kann "Anthem" sich noch einmal aufraffen? Bild: © Youtube/AnthemGame 2019

BioWares Loot-Shooter "Anthem" wurde heiß erwartet, nach dem Release Anfang 2019 folgte schnell die Ernüchterung. Vor allem das Loot-System, das den Spielfortschritt festlegt, erstickte nach wenigen Spielstunden den Spaß. Die Entwickler haben nun erklärt, was sich ändern soll.

"Anthem" hatte zu seinem Release mit technischen Problemen zu kämpfen. Zudem waren die Spielsysteme, die für wiederkehrenden Spaß sorgen sollen, nicht auf dem aktuellen Stand und wurden von den Fans hart kritisiert. Zurzeit wird das Spiel komplett überarbeitet. Ein Blogbeitrag von Christian Dailey, Studioleiter bei BioWare, beschreibt die geplanten Änderungen am Loot-System von "Anthem". Demnach haben sich die Entwickler erneut Games angeschaut, die es besser machen, und sich entsprechende Ideen abgeguckt.

Mehr wie "Destiny": Inventar wird von überall aus zugänglich

Ein Screenshot, der das überarbeitete Inventar von "Anthem" zeigt, erinnert zum Beispiel stark an "Destiny" – einen der beliebtesten Loot-Shooter. Wie im Vorbild vom Studio Bungie soll dieser Bildschirm in "Anthem" von überall aus zugänglich sein, damit es einfacher ist, mit seiner Ausrüstung zu experimentieren. Die Frequenz von Loot-Drops wird laut dem Blogbeitrag erhöht, außerdem soll der Spielfortschritt nicht mehr vom Zufall abhängig sein. Man wolle es ermöglichen, bestimmte Items gezielt zu erspielen und Loot zu modifizieren.

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"Anthem 2.0": Das Inventar soll übersichtlicher werden. Bild: © Electronic Arts 2020

Bis "Anthem 2.0" kommt, dauert es noch einige Zeit

Schon das Droppen von Loot soll befriedigender für die Spieler sein. Statt die Beute erst am Ende der Mission zu erhalten, sollen die Spieler sie sofort nach dem Drop nutzen können. Aus manchen erledigten Gegnern platzt die Beute außerdem förmlich heraus. Zusätzlich werde das Gunplay komplett überarbeitet, um ein besseres Spielgefühl zu ermöglichen.

Studioleiter Christian Dailey gibt zu, dass bei "Anthem" einiges schiefgelaufen ist. Mit einem kleinen Team von zurzeit 33 Entwicklern arbeitet er nun an "Anthem 2.0", einer echten Überarbeitung anstatt eines herkömmlichen Updates. Wann die Neuauflage erscheint, steht allerdings noch in den Sternen: "Das wird kein 'einfacher Fix' und braucht seine Zeit", so Dailey.

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