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"Assassin's Creed" in Japan? Angeblicher Leak ist drei Jahre alt

So könnte ein "Assassin's Creed" in Japan aussehen.
So könnte ein "Assassin's Creed" in Japan aussehen. (©Twitter / Vin Hill Art 2017)

Angeblich sind neue Bilder durchgesickert, die zeigen, dass das nächste "Assassin's Creed" in Japan spielen könnte. Einziger Haken: Die Konzeptzeichnungen sind alles andere als neu, sondern bereits drei Jahre alt. Der britische Künstler Vin Hill hatte damals mit seiner fiktiven Version "Assassin's Creed: Rising Sun" für Aufsehen gesorgt.

Noch ist "Assassin's Creed: Origins" nicht lange auf dem Markt, da gibt es schon Spekulationen darüber, wo der kommende Teil spielen könnte. SegmentNext verbreitet nun die Nachricht,  dass angeblich Bilder aufgetaucht sind, die Konzeptzeichnungen des kommenden "Assassin's Creed" darstellen sollen. Abgesehen davon, dass die Bilder in der genannten Quelle zumindest teilweise nicht (mehr) verfügbar sind, ist die Quelle auch öffentlich und die Bilder somit eben kein wirklicher Leak. Und, was noch wichtiger ist: Die meisten, in dem Artikel gezeigten, Illustrationen sind von einem ganz anderen Künstler.

Konzeptzeichnungen zu Japan sind drei Jahre alt

Vor etwa dreieinhalb Jahren hatte der britische Illustrator Vin Hill ein Konzept für ein "Assassin's Creed" im feudalen Japan veröffentlicht: "Rising Sun". Die Verantwortlichen bei Ubisoft fanden diese Ideen damals so gut, dass sie Hill gleich einen Job bei Ubisoft im japanischen Osaka anboten. Hill war zwei Jahre dort, arbeitet aber mittlerweile wieder in den USA. Über seine Illustrationen zu "Assassin's Creed" schreibt er: "Das war ein persönliches Projekt, mit dem ich mich selbst herausgefordert habe, in der Hoffnung, dass ein Studio es bemerkt. Es war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg, weil es mir nicht nur viel Beachtung verschafft hat, sondern auch die Möglichkeit der Bewerbung und einen Vollzeitjob bei Ubisoft in Osaka. Das ist zwar nicht das AAA-Studio, das 'AC' macht, aber es ist ein Anfang."

Neuer "Assassin's Creed"-Teil könnte trotzdem in Japan spielen

Und "Assassin's Creed" in Japan? Schon vor fünf Jahren hatte Ubisoft veröffentlicht, wo die Fans sich die kommenden Teile von "Assassin's Creed" wünschen. Die Antwort damals: Zweiter Weltkrieg, das feudale Japan und Ägypten. Der damalige Chef von "Assassin's Creed III", Alex Hutchinson, bezeichnete diese Schauplätze daraufhin als die "drei schlechtesten Settings für ein Spiel". Da nun aber doch Ägypten realisiert wurde, könnte der kommende Teil der Serie durchaus in Japan spielen. Jedenfalls wenn Alex Hutchinson wieder so gezielt falsch liegt, wie bei Ägypten.

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