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Ataribox: Neue Details zu Hardware, Release, Spielen und Preis

Es gibt neue Details zur mit Spannung erwarteten Ataribox!
Es gibt neue Details zur mit Spannung erwarteten Ataribox! (©Atari 2017)

Dass Atari mit der Ataribox eine neue Retro-Konsole auf den Markt bringt, ist bereits seit einigen Monaten bekannt. Nun hat der Hersteller neue Details zur Technik, dem Betriebssystem und dem Release-Zeitraum genannt – und auch enthüllt, welcher Preis dafür wohl fällig wird.

250 bis 300 US-Dollar wird die Ataribox wohl kosten, wenn sie in den Handel kommt. Das sagte Feargal Mac, der Chefentwickler der Retro-Konsole, in einem Interview mit dem Magazin VentureBeat. In Kürze soll eine Crowdfunding-Kampagne aufgesetzt werden, die das Gerät finanzieren und für einen Release im Frühjahr 2018 vorbereiten soll.

Ataribox: Flexible Konsole auf Linux-Basis

In der Konsole, deren Äußeres bereits vor einigen Monaten enthüllt wurde, soll ein AMD-Prozessor mit einem Radeon-Grafikchip verbaut sein. Als Betriebssystem fungiert eine Linux-Distribution, die auf den Betrieb am Fernseher optimiert ist. Laut Feargal Mac soll die Ataribox als Streaming-Gerät, Musikplayer und Zugangspunkt zum Internet nutzbar sein, vor allem aber natürlich als Games-Konsole taugen. "Die Leute sind an die Flexibilität von PCs gewöhnt, aber die meisten Smart TVs haben geschlossene Systeme und eigene Stores. "Wir wollten ein TV-Produkt entwickeln, mit dem die Leute spielen, streamen und surfen können – mit so viel Freiheit wie möglich und inklusive dem Zugriff auf Spiele von anderen Anbietern, die sie bereits besitzen", so Mac über die Philosophie hinter der Konsole.

Breites Spieleangebot – vor allem für Indie-Fans

Was das Spielesortiment angeht, soll die Ataribox den reichhaltigen Katalog von Publisher Atari zum Teil an Bord haben, aber auch aktuelle Titel anderer Hersteller spielbar machen – VentureBeat nennt etwa "Minecraft" und "Terraria" als Beispiele. Die Rechenleistung soll in etwa einem Mittelklasse-PC entsprechen, weshalb die Ataribox vor allem für Gamer interessant sein dürfte, die Indie-PC-Spiele am Fernseher zocken möchten. Für anspruchsvolle AAA-Titel wird sie dagegen eher nicht genug Leistung mitbringen.

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