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Aus für "Killzone"? Sony stellt offizielle Website ab

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Die Zukunft der "Killzone"-Reihe sieht düster aus. (Bild: "Killzone Shadow Fall") Bild: © Sony 2021

Sony schickt die offizielle Webseite der hauseigenen Ego-Shooter-Reihe "Killzone" in den Ruhestand. Bleibt die Frage, ob das auch das Aus für zukünftige "Killzone"-Games bedeutet oder möglicherweise ein Relaunch geplant ist.

Wer – aus welchen Gründen auch immer – kürzlich die offizielle "Killzone" Webseite besucht hat, der wurde dort mit folgenden Worten begrüßt: "Lieber Killzone.com-Besucher, die offizielle Webseite für das 'KILLZONE'-Franchise wurde eingestellt. Ab sofort werden Besucher auf PlayStation.com weitergeleitet. Obwohl diese Änderung nicht die Online-Multiplayer-Modi, Spielerstatistiken und Ranglisten für 'Killzone Mercenary' und 'Killzone Shadow Fall' betrifft, wird es nicht länger möglich sein, Clans in 'Killzone Shadow Fall' zu erstellen oder zu bearbeiten."

Weiterhin bedankt sich Entwickler Guerilla Games für die jahrelange Unterstützung und den Enthusiasmus der "Killzone"-Community.

Fokus von Guerilla Games liegt jetzt auf der "Horizon"-Serie

Wie und ob es überhaupt zukünftig mit "Killzone" weiter geht, ist unklar. Der letzte Teil des Ego-Shooters erschien vor rund sieben Jahren für die PS4. Mittlerweile scheint sich Guerilla Games hauptsächlich auf die "Horizon"-Serie zu konzentrieren – was verständlich ist. Mit "Horizon Zero Dawn" hatte das niederländische Entwicklerstudio, das seit 2005 zu Sony gehört, gigantischen Erfolg. Und nun warten Fans gespannt auf den Nachfolger "Horizon Forbidden West", der noch in diesem Jahr exklusiv für PS5 und auch PS4 erscheinen soll.

War die Dominanz von "Call of Duty" zu groß?

"Killzone" zählte früher zu Sonys Flaggschiff-Marken für die PlayStation und wurde sogar als "Halo-Killer" bezeichnet. Mit der immer stärker werden Konkurrenz anderer Ego-Shooter-Reihen, wie beispielsweise "Call of Duty", verlor Sonys Shooter jedoch immer mehr an Relevanz. Möglicherweise sieht sich Guerilla Games nicht mehr in der Lage, mit Studios wie Infinity Ward oder Treyarch mitzuhalten und begräbt deshalb die "Killzone"-Reihe.

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