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Bericht: "Dragon Age 4" könnte "'Anthem' mit Drachen" werden

Wird "Dragon Age 4" ein Live-Service-Game wie "Anthem"?
Wird "Dragon Age 4" ein Live-Service-Game wie "Anthem"?

Wie geht es weiter mit BioWare? Nach dem problembehafteten Launch von "Anthem" sorgen sich viele Fans um das nächste Projekt des renommierten Studios: "Dragon Age 4". Ein neuer Bericht bringt nun einige Insider-Infos zu dem Rollenspiel, das demnach zu großen Teilen auf Live-Service-Elemente setzen wird.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Journalist Jason Schreier einen ausführlichen Insider-Report über die katastrophalen Verhältnisse bei BioWare während der Entwicklung von "Anthem". Nun hat der Kotaku-Redakteur einen weiteren Artikel verfasst, der den Fokus auf das nächste "Dragon Age" legt.

"Dragon Age 4": Neustart als Live-Service

Schreier zeichnet darin eine ebenfalls holprige Entwicklungsgeschichte nach: Die Arbeit an "Dragon Age 4" begann ursprünglich bereits 2015 unter dem Codenamen Joplin und legte großes Gewicht auf Spieler-Entscheidungen, die den Verlauf des Narrativs lenken sollten. 2017 wurde die Entwicklung aber komplett neugestartet – und der Fokus verschob sich: Als Konzession gegenüber Publisher EA wird "Dragon Age 4", nun unter dem Codenamen Morrison, aktuell als Live-Service-Titel entwickelt. Was genau das bedeutet, ist allerdings noch etwas undurchsichtig.

"Anthem" als Grundlage, aber nicht zwingend als Vorlage

Wahrscheinlich wird das Spiel auf der technischen Basis von "Anthem" aufbauen, was durchaus gute Seiten hat: Schließlich würde das kostbare Entwicklungszeit einsparen, die in andere Aspekte (etwa die Story) fließen könnte. Laut Schreier bezeichneten einige BioWare-Mitarbeiter das Spiel leicht verächtlich als "'Anthem' mit Drachen", was auf einen Shared-World-Multiplayer hindeuten könnte. Allerdings wiesen andere darauf hin, dass "Dragon Age" auch intern für Singleplayer-Rollenspiele stehe und sich dieser Kernaspekt eher nicht ändern werde.

Kann BioWare den Online-Ansatz kreativ nutzen?

Generell wandelten sich Spiele der Reihe während ihrer Entwicklung traditionell immer wieder radikal, weshalb auch jetzt noch nichts in Stein gemeißelt ist. Einige im Artikel genannte Ideen, wie sich Online-Live-Service-Elemente in einem Story-RPG nutzen lassen, klingen außerdem durchaus interessant: So könnten andere Spieler spontan die Rollen von NPCs einnehmen und Quests könnten sich auf Basis der Entscheidungen von Spielern weltweit verändern.

Wir werden sehen, was davon letztlich in "Dragon Age 4" auftaucht – allerdings wohl erst in einigen Jahren.

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