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Blizzard schafft Battle.net ab – zumindest den Namen

Battle.net heißt nicht mehr Battle.net.
Battle.net heißt nicht mehr Battle.net. (©Blizzard 2016)

Die PC-Gaming-Plattform Battle.net ist seit jeher fest mit dem Entwickler Blizzard verbunden. Nun soll sie auch dessen Namen tragen. Der alte Name und das Logo werden hingegen abgeschafft.

Kaum zu glauben, aber die Spiele-Plattform Battle.net ist bereits deutlich älter als beispielsweise Steam und für viele PC-Spieler seit langer Zeit ein steter Begleiter. Doch nun macht der Entwickler Blizzard Schluss mit Battle.net und setzt den Namen aufs Altenteil. Mit dem neuesten Update für den Software-Client, das bereits ausgerollt wurde, verschwindet auch der Name Battle.net. Fortan heißt die Plattform einfach nur noch "Blizzard", wie Polygon berichtet.

Alte Plattform mit neuem Namen

Battle.net war ursprünglich 1996 gemeinsam mit dem Action-RPG "Diablo" ins Leben gerufen worden und diente in den Anfangsjahren vor allem als Plattform, um Spieler für Online-Matches zu verbinden. Im Laufe der Jahre wurde der Funktionsumfang von Battle.net jedoch weiter ausgebaut. Mittlerweile gilt der Client auch als universeller Kopierschutz für Blizzard-Spiele, in dem Titel zunächst aktiviert werden müssen, bevor diese gespielt werden können. Auch der digitale Verkauf von PC-Games wird vom Entwickler über das Portal abgewickelt. Seit vielen Jahren ist dieses Battle.net der zentrale Hub für Spiele wie "World of Warcraft", "Starcraft", "Hearthstone" oder auch "Overwatch".

Pläne für Umbenennung wurden schon 2016 gefasst

Bereits im September 2016 hatte Blizzard bekannt gegeben, dass man den Namen Battle.net nicht mehr länger als repräsentativ erachte und diesen deshalb ersetzen wolle. Nun steht fest, dass die Plattform in Zukunft einfach nur den Namen des Studios tragen wird. Für große Verwirrung bei den Spielern dürfte das zumindest nicht sorgen, schließlich waren Blizzard und das Battle.net seit jeher Synonyme.

Um die Funktionen der Plattform brauchen sich Spieler ebenfalls keine Sorgen zu machen. Diese sollen auch nach der Umbenennung ebenso wie das Design unverändert bleiben.

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