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Byebye, Origin? EA-Spiele soll es bald wieder auf Steam geben [Update]

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Gibt es EA-Games bald wieder auf Steam? Bild: © Electronic Arts 2019

Gaming-Gigant Electronic Arts veröffentlicht PC-Spiele derzeit ausschließlich über den hauseigenen Online-Shop und die dazugehörige Origin-Software. Nun gibt es allerdings Anzeichen dafür, dass der Publisher auf die populäre Plattform Steam zurückkehren könnte.

Update vom 29. Oktober
Die Gerüchte bewahrheiten sich: "Star Wars Jedi: Fallen Order" wird als erstes EA-Spiel seit längerer Zeit auch über Steam erhältlich sein. Das gab Electronic Arts in einer Pressemitteilung bekannt. Spiele wie "Apex LEgends" und "FIFA 20" sollen folgen, auch der Abo-Dienst EA Access soll sich ab Frühjahr 2020 über Steam verwalten lassen. Allerdings wird ein Login bei EAs Dienst Origin wohl auch bei Steam-Spielen notwendig sein. Der hauseigene Launcher des Publishers läuft dann aber nur im Hintergrund.

Ursprüngliche Meldung vom 28. Oktober: Es ist noch nicht lange her, da war Steam der unangefochtene Monopolist bei den digitalen PC-Gaming-Marktplätzen. Publisher wie EA versuchten zuletzt aber mehr und mehr, mit eigener Shopsoftware um die Verkaufsprovision von Steam herumzukommen. Nun könnte sich das wieder ändern: Ein unscheinbarer Tweet von Electronic Arts gibt darauf einen ersten Hinweis.

Gibt Code in Steam einen weiteren Hinweis?

Ein dampfender Becher mit dem Firmenlogo von EA macht Steam-Nutzern Hoffnung – "Dampf" bedeutet auf Englisch schließlich "steam". Der vage Wink mit der Tasse ist aber nicht das einzige Anzeichen für eine mögliche Rückkehr der EA-Spiele zu Steam: Twitter-User @RobotBrush hat in der Konfiguration von Steam einen Code-Schnipsel gefunden, der dafür verwendet werden könnte, Origin-Spiele über den Launcher zu starten.

Electronic Arts besitzt große Marken wie "FIFA", "Star Wars" & "Apex Legends"

Vor allem die Entscheidung von Epic Games, Spiele als digitaler Publisher über eine eigene Software zu verkaufen, hat vor einigen Monaten Bewegung in den Markt gebracht. Einige Entwickler bieten ihre Games nun exklusiv über den Epic Games Store an, da ihnen das "Fortnite"-Unternehmen deutlich bessere Anteile an ihren Spieleverkäufen auszahlt. Viele Gamer verwalten ihre Spiele und Kontaktlisten aber schon jahrelang über Steam und sind unzufrieden damit, einen weiteren Launcher verwenden zu müssen. Umso interessanter wäre es nun, wenn EA sich im Konkurrenzkampf tatsächlich auf die Seite von Steam schlagen würde.

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