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"Call of Duty: Black Ops Cold War" enthüllt: Alle Infos

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call-of-duty-black-ops-cold-war-verfolgungsjagd Bild: © Activision 2020

Gestern war es endlich so weit: Activision hat "Call of Duty: Black Ops Cold War" per Live-Event in "Warzone" vorgestellt. Spieler sahen in dem Spiel zunächst Ausschnitte aus dem bereits veröffentlichten Teaser, danach folgte der offizielle Enthüllungs-Trailer in typischer "CoD"-Manier: krasse Action, Explosionen und auf den Beat getimte Schussgeräusche.

Die Story von "Call of Duty: Black Ops Cold War" war dank Dataminern schon vor der Vorstellung in groben Zügen bekannt. Das Spiel ist eine direkte Fortsetzung von "Call of Duty: Black Ops". Unsere Aufgabe ist es, den legendären Spion Perseus, der die USA unterwandert hat, ausfindig zu machen. In der Kampagne treffen wir auf alte Bekannte aus "Black Ops": Woods, Mason und Hudson sind im kommenden "CoD" mit von der Partie, lassen sich allerdings nicht spielen.

Charakter-Editor für die Kampagne mit vielen Optionen

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Deine Spielfigur für die Kampagne kannst Du im Charakter-Editor selbst erstellen. Bild: © Activision 2020

Deine Spielfigur für die Kampagne erstellst Du selbst im Charakter-Editor. Der Editor soll über vielfältige Einstellungen verfügen, berichtet VentureBeat. Du kannst demnach unter anderem Hautfarbe, Geschlecht, Geburtsort, militärische Hintergrundgeschichte und psychologisches Profil Deines Charakters bestimmen.

Ein Redakteur von VentureBeat durfte bereits einen Blick in die Kampagne werfen. Er bestätiget, dass"Call of Duty: Black Ops Cold War" ein sehr gutes Gunplay bietet, wie wir es aus den vorherigen "CoD"-Teilen kennen. Neu ist, dass der Spieler in bestimmten Missionen Entscheidungen treffen kann. Diese haben dann auch Einfluss auf das Ende des Spiels.

Weiterhin soll es Neben-Quests geben, in denen Spieler wichtige Beweise über eine Verschwörung, die Teil der Geschichte ist, sammeln können. Die Kampagne von "Call of Duty: Black Ops Cold War" hat keinen linearen Verlauf. Spieler springen in den verschiedenen Missionen immer wieder zwischen den 60er- und 80er-Jahren hin und her.

Spiel nutzt die Rechenpower der Next-Gen-Konsolen voll aus

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Dank Echtzeit-Raytracing sollen Licht- und Schatteneffekte auf den Next-Gen-Konsolen richtig gut aussehen. Bild: © Activision 2020

"Call of Duty: Black Ops Cold War" erscheint natürlich nicht nur für PS4, Xbox One und PC, sondern auch für die Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X. Dort soll das Spiel in 4K-Auflösung und mit 120 Hertz laufen und zudem HDR unterstützen. Unklar ist noch, ob es sich um eine native 4K-Auflösung oder um hochgerechnete Grafik handelt.

Laut Alberto Noti, Lightning Director bei Raven Software, hat das Entwicklerteam eine fotorealistischere Grafik als je zuvor angestrebt. In "Call of Duty: Black Ops Cold War" kommt ein Global-Illumination-System zum Einsatz, das Echtzeit-Raytracing nutzt. Spieler dürfen sich auf akkurate Licht- und Schatteneffekte sowie realistische Reflexionen freuen.

Die SSDs in den Next-Gen-Konsolen sollen außerdem dafür sorgen, dass es im Spiel nahezu keine Ladezeiten gibt, Gameplay und Zwischensequenzen gehen demnach nahtlos ineinander über. Außerdem soll das Game auch die 3D-Audio-Funktionen der PS5 und Xbox Series X nutzen.

Komplizierte Cross-Buy-Pläne

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Auch dieser General blickt nicht durch das Cross-Buy-Chaos.

Wer sich "Call of Duty: Black Ops Cold War" für die PS4 oder Xbox One holt, hat dank Cross-Buy später die Möglichkeit, ein Upgrade auf die PS5- beziehungsweise Xbox-One-X-Version zu erhalten. Nutzer sollten aber unbedingt zuvor in das offizielle FAQ von Activision schauen, denn das Upgrade gestaltet sich ein wenig kompliziert.

Käufer der physischen oder digitalen PS4-Version des Spiels haben die Möglichkeit, ein Upgrade für die PS5-Version zu kaufen. Wer die physische PS4-Version gekauft hat, muss die PS4-Disc aber auch nach dem Upgrade immer ins PS5-Laufwerk einlegen, um zu zocken.

Die physische Xbox-One-Version wird sich nicht zu einer Xbox-Series-X-Version aufwerten lassen. Nur für die digitale Variante des Spiels wird es ein Upgrade für die Xbox Series X geben.

Weiterhin bietet Activision sogenannte digitale Cross-Gen-Bundles an. Hier ist das Next-Gen-Update direkt enthalten. Spieler, die sich für dieses Bundle entscheiden, erhalten am 13. November "Call of Duty: Black Ops Cold War" für PS4 oder Xbox One und  zu einem späteren Zeitpunkt automatisch auch die Versionen für PS5 oder Xbox Series X. Die Bundles kosten 74,99 Euro und sind damit nur 5 Euro teurer als die Standard-Editionen. Das manuelle Upgrade des Spiels auf die Next-Gen-Konsolen dürfte somit wohl auch circa 5 Euro kosten.

Die physikalischen Spielversionen werden sich dank Abwärtskompatibilität auch auf PS5 und Xbox Series X spielen lassen – allerdings müssen Gamer dann auf Next-Gen-Features des Spiels wie schnellere Ladezeiten, höhere Framerate und Raytracing verzichten.

Abschließend noch ein Hinweis für Käufer der physikalischen Xbox-Series-X-Version: Die Disc enthält sowohl das Spiel für die Xbox Series X als auch die Version für die Xbox One. Die PS5-Variante funktioniert hingegen nur auf der PS5.

Crossplay und Zugang zur Beta

Wie Activision ebenfalls im FAQ schreibt, wird "Call of Duty: Black Ops Cold War" Crossplay und Cross-Progression zwischen allen verfügbaren Plattformen ermöglichen. Vorbesteller der digitalen Version des Spiels erhalten einen Early Access zur Open Beta. Wann es soweit sein wird, ist noch nicht bekannt. Weitere Infos zum Multiplayer will Activision am 9. September verkünden.

Release
"Call of Duty: Black Ops Cold War" erscheint am 13. November für PS4, Xbox One und PC. Die Versionen für die Next-Gen-KonsolenPS5 und Xbox Series X folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
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