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"Call of Duty: Modern Warfare" wird ein düsterer Reboot der Serie

Die Katze ist aus dem Sack: Am 25. Oktober erscheint "Call of Duty: Modern Warfare". Der neue Trailer gibt uns jetzt einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns bei dem Ego-Shooter alles erwarten wird. Dabei könnte das Spiel wieder die eine oder andere moralische Grenze übertreten.

"Lichter aus!", hieß es bei "Call of Duty" auf Twitter. Der kommende Ableger ist ein dunkler Reboot der "Modern Warfare"-Reihe und mit dunkel sind hier nicht die Nachteinsätze des Games gemeint. Wie Ars Technica berichtet, soll "Call of Duty: Modern Warfare" brutaler werden und vor moralischen Grauzonen nicht halt machen. Journalisten, denen 30 Minuten Gameplay des Spiels gezeigt wurden, bestätigen jedenfalls, dass die Entwickler die kontroverse Mission "No Russian "aus "Modern Warfare 2" anscheinend noch toppen wollen.

Es geht noch kontroverser als "No Russian"

Da das Spiel die kompletten Geschehnisse der "Modern Warfare"-Reihe zurücksetzt, dürfen sich Fans auf ein Wiedersehen mit Captain John Price freuen. Etwa die Hälfte der Kampagne wird jedoch aus der Sicht einer arabischen Rebellin geschildert.

Wie die Journalisten berichten, geht es in der gezeigten Mission darum, nach einem Anschlag in London eine Terrorzelle am Stadtrand auszuheben. Price weist seine Männer vorher noch an, nur kontrollierte Schüsse abzugeben, da sich unter anderem Zivilisten im Gebäude befinden. Die Mission gerät jedoch schnell außer Kontrolle: Ein Terrorist nimmt eine Frau als Geisel und wird anschließend per Kopfschuss ausgeschaltet. Daraufhin versucht die Frau eine Waffe auf einem Tisch zu erreichen, der Spieler hat keine Wahl und muss auch die Frau erschießen.

Zwei Räume weiter trifft der Spieler dann auf eine Frau mit einem weinenden Baby, welche anscheinend vom Kugelhagel verschont geblieben ist. Wie Ars Technica berichtet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, ob in dieser Situation auf die Zivilistin geschossen werden kann.

Kurze Zeit später ist alles vorbei. Damit sich der Spieler nach dieser Gewaltorgie besser fühlt, hat Price noch eine Aufmunterung. Die letzte Frau, die erschossen wurde, sei kurz davor gewesen, das ganze Haus zu sprengen.

Koop-Modus und Crossplay bereits bestätigt

Weiterhin sind einige neue Infos über "Call of Duty: Modern Warfare" verraten worden. So wird das bisherige Jahrespassmodell, über das Spieler beispielsweise neue Maps erhielten, eingestellt. Wie das neue Modell für die Auslieferung von Content aussehen soll, ist bisher nicht bekannt.

Außerdem soll Crossplay zwischen PC und Konsolen ermöglicht werden. Ob Xbox-One- und PS4-Besitzer künftig miteinander zocken können, verriet Activision jedoch nicht.

"Call of Duty: Modern Warfare" wird eine komplett neue Engine erhalten und der Koop-Modus wird in Form der "Elite Operations" zurückkehren.

Release
"Call of Duty: Modern Warfare" erscheint am 25. Oktober für PS4, Xbox One und PC.

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