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"Call of Duty: WW2": Erster Trailer & Infos zum Singleplayer

Schluss mit Sci-Fi, zurück in die brutale historische Realität: Ein erster Trailer zu "Call of Duty: WW2" zeigt, dass Entwickler Sledgehammer Games die Schrecken des Zweiten Weltkriegs wohl klar ins Zentrum des Spielerlebnisses stellen wird. Außerdem gibt es erste Informationen zu den Singleplayer-Features des Ego-Shooters.

Kriege sind kein Kinderspiel – wer die letzten Teile der "Call of Duty"-Reihe mit ihren modernen bis futuristischen Szenarien und übermenschlich starken Supersoldaten gespielt hat, konnte diese Weisheit leicht vergessen. "Call of Duty: WW2" mit seinem Setting im Zweiten Weltkrieg wird in dieser Hinsicht ganz anders, wie der erste Trailer zeigt.

"Call of Duty: WW2": Anti-Kriegs-Spiel im  Zweiten Weltkrieg

Schauplatz der Eröffnungsszene des Clips ist die Landung der Alliierten in der Normandie am D-Day 6. Juni 1944. Noch bevor die wartenden Soldaten überhaupt das Boot verlassen haben, explodieren bereits Granaten, Gewehrkugeln zischen, Blut spritzt, Getroffene fallen zu Boden. Auch die nachfolgenden Szenen zeigen stets das Schicksal einfacher Soldaten – was in diesem Fall vor allem heißt: den plötzlichen Tod durch Panzer, Flugzeuge oder feindliche Feuerwaffen. Wie zuletzt "Battlefield 1" versteht sich auch "Call of Duty: WW2" offenbar vor allem als Anti-Kriegs-Spiel, in dem die grausamen Seiten bewaffneter Konflikte drastisch und eindrücklich dargestellt werden.

Düsterer Realismus im Singleplayer-Modus

"Call of Duty: WW2" wird diese Schrecken anhand einer Singleplayer-Kampagne erzählen, in der die Spieler in die Haut des 19-jährigen US-Soldaten Ronald "Red" Daniels schlüpfen. Der Texaner ist keine heldenhafte Ein-Mann-Armee, sondern nur ein unerfahrener Rekrut unter vielen, der in Europa am Kampf gegen die Nazis teilnimmt. Entsprechend realistisch legen die Entwickler das Kampfgeschehen an: Lebensenergie regeneriert sich zum Beispiel anscheinend nicht mehr automatisch und für Munitionsnachschub sind wir auf verbündete Soldaten angewiesen, wie das Magazin IGN berichtet. Das Storytelling soll zudem nicht nur einen Anlass für die nächste Schießerei bieten, sondern anhand verschiedener Charaktere auch soziale Probleme wie Rassismus, religiöse Vorurteile und Sexismus thematisieren.

Wie gut Sledgehammer Games dieses ambitionierte Vorhaben mit den Anforderungen eines Ego-Shooters schlüssig vereinen kann, sehen wir spätestens am 3. November, wenn "Call of Duty: WW2" seinen Release für PC, PS4 und Xbox One feiert. Zuvor wird das Game im Juni auf der Spielemesse E3 2017 ausführlicher vorgestellt. Dann gibt es wahrscheinlich auch erste Informationen zum Multiplayer-Modus.

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