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"Call of Duty: WW2"– Waffen nur noch mit realistischer Tarnung

"Call of Duty: WW2" wird realistischer werden als die Vorgänger.
"Call of Duty: WW2" wird realistischer werden als die Vorgänger. (©Activision 2017)

Im neuen "Call of Duty: WW2" wird es keine animierten Tarnungen mehr für Waffen geben. Die Entwickler haben jetzt erklärt, dass sie auf die modernen, bewegten aber auch sehr unrealistischen Tarnungen für Waffen verzichten werden. Das Spiel soll dadurch mehr Realismus ausstrahlen.

Schon in der "Battlefield"-Reihe lautete die Devise: Zurück zu den Wurzeln". Auch in "Call of Duty: WW2" von Activision gilt dieses Motto, denn in diesem Jahr spielt der Titel wieder im zweiten Weltkrieg. Es geht also weniger um die Sorgen eines Super-Soldaten, der es mit einer ganzen Armee von Gegnern aufnehmen kann, sondern vor allem um die "normalen" Schrecken des Krieges, schreibt Gamerant.

Bei der Heilung müssen Teammitglieder helfen

Durch die etwas veränderte Ausrichtung des Spiels sind viele Aspekte des neuen Titels der Reihe überarbeitet worden. Das betrifft die Heilung, bei der Spieler jetzt gezwungen sind, sich auf Teammitglieder zu verlassen.  Um darüber hinaus den Realismusgrad weiter zu steigern, sind zudem auch die animierten Waffentarnungen gestrichen worden, wie Entwickler-Chef Michael Condrey per Twitter mitteilt.

Die Tarnungen der Waffen im neuen "Call of Duty: WW2" werden deutlich traditioneller ausfallen, als in den Vorgänger-Titeln der Reihe. Das Studio hat zwar einige animierte Tarnungen für den Multiplayer getestet, aber keine geeignete gefunden, die für die Spielwelt glaubwürdig genug war. So wurden alle animierten Tarnungen entfernt, und die Spieler werden nur realistische Bemalungen zur Verfügung haben.

Hintergrund: Authentizität und Realismus in der Kampagne und im Multiplayer sind ein wichtiger Punkt für das Studio bei der Entwicklung des Spiels. So klingt es nicht besonders überraschend, dass das Team die teils recht verrückten Tarnungen aus den letzten Titeln der Reihe gestrichen hat.

Eine der wichtigsten Quellen für solche Tarnungen war bislang das Beute-System in "Call of Duty". Michael Condrey bestätigt, dass auch "Call of Duty: WW2" ein solches System haben wird. Dort soll es allerdings ausschließlich "kosmetische" Gegenstände geben, sodass sich kein Spieler Sorgen um Schadenswerte oder seltene Waffenvarianten machen muss. "Call of Duty: WW2" wird am 3. November für PC, PlayStation 4 und Xbox One seinen Release feiern.

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