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"CoD: Black Ops Cold War": Was an "Call of Duty" jedes Jahr anders ist

Jedes Jahr erscheint traditionell ein neuer Teil der beliebten Shooter-Reihe "Call of Duty". In diesem Spätherbst setzt "CoD: Black Ops Cold War" die Serie fort, gleichzeitig erfreut sich der Free-to-play-Ableger "Warzone" großer Beliebtheit. Im Interview erklären zwei Hardcore-Spieler, warum "Call of Duty" sich in jedem Jahr neu anfühlt.

Worin unterscheiden sich die jährlich erscheinenden "Call of Duty"-Games so sehr, dass Spieler bereit sind, wieder ein neues Spiel zu kaufen? Und wie passt das zum Battle-Royale-Ableger "Warzone", der ja parallel zu neuen Releases wie "Call of Duty: Black Ops Cold War" weiterläuft? Antworten auf diese Fragen geben zwei, die es wissen müssen: Christian Essinger und Felix Kaiser streamen unter den Pseudonymen Stylerz und Falaxii so gut wie täglich auf Twitch. Sie spielen ausschließlich "Call of Duty", und Tausende sehen dabei zu. Im Video-Interview sprechen sie über ihre Erfahrungen mit der Beta zu "Call of Duty: Black Ops Cold War".

Christian "Stylerz" Essinger aus Emsbach bei Twitch

Felix "Falaxii" Kaiser aus Darmstadt bei Twitch

Viele Spieler verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit dem Shooter im Multiplayer. Acitivision hat im Frühjahr 2020 zusätzlich die Free-to-Play-Variante "Call of Duty: Warzone" herausgebracht, die sich sogar ausschließlich an Mehrspieler richtet. Das Angebot für Shooter-Fans, die "Call of Duty" online spielen wollen, ist also groß. "Call of Duty: Black Ops Cold War" ist der neueste Teil der Hauptspiel-Reihe, diesmal angesiedelt in den 1980er-Jahren.

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Neuauflage jedes Jahr: Nachschub muss her!

Als Gelegenheitsspieler darf man sich fragen, wieso "Call of Duty" sich mit jeder neuen Ausgabe wie geschnitten Brot verkauft. Ähnlich wie bei der Fußballsimulation "FIFA" scheinen Veränderungen in "CoD" bereits nach einem Jahr einen neuen Vollpreistitel zu rechtfertigen – der dann auch verlässlich auf den Spitzenplätzen der Verkaufscharts landet. Im Interview erklären die beiden Twitch-Streamer, dass der stetige Nachschub an Inhalten vor allem für Vielspieler unverzichtbar ist.

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Operatoren, Maps und mehr: Immer neue Inhalte sind für Vielspieler sehr wichtig. Bild: © Activision 2020

Laut Felix und Christian war vor allem das Skill-basierte Matchmaking in "Call of Duty: Modern Warfare" ein Grund, auf "Warzone" auszuweichen: In dem Battle-Royale-Ableger treten zufällige Spieler in großen Lobbys gegeneinander an, der Spielverlauf ist dadurch viel unberechenbarer. "Modern Warfare" teilte Mitspieler nach ihrem jeweiligen Können automatisch zu. In der Beta zu "Call of Duty: Black Ops Cold War" war bereits zu merken, dass im Multiplayer wieder vor allem gleich gute Spieler gegeneinander antreten. Für Einsteiger mag das praktisch sein, das strikte Matchmaking sorgt aber auch für weniger Dynamik.

Gut gefällt Felix, dass sich das Spielgefühl im neuen Teil weniger von "Call of Duty: Warzone" unterscheidet, ein schneller Wechsel zwischen den Games ist also reibungslos möglich. Da Activision nach dem Release von "Black Ops Cold War" die Updates für den Free-to-Play-Teil "Warzone" pausiert, ist Felix als Content Creator ohnehin mehr oder weniger dazu gezwungen, das neue Game zu spielen, um seine Zuschauer zu unterhalten. Auch wenn Christian und Felix sich gern zusammen mit der Fangemeinde vom Hype der jährlichen Neuerscheinung mitreißen lassen, wird "Warzone" für sie aber aller Voraussicht nach das wichtigere Spiel bleiben.

Relase

"Call of Duty: Black Ops Cold War" erscheint am 13. November 2020 für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S.

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