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Crossplay: Das sagt Sony zum "Fortnite"-PS4-Switch-Debakel

"Fortnite" auf Switch: Viele Spieler müssen sich einen neuen Account zulegen.
"Fortnite" auf Switch: Viele Spieler müssen sich einen neuen Account zulegen. (©Youtube / Nintendo DE 2018)

Nach dem Release von "Fortnite" für die Nintendo Switch gab es einen kräftigen Dämpfer für PS4-Spieler: Sony zieht hier nämlich eine klare Grenze in Sachen Crossplay. Nun hat der japanische Hersteller reagiert und ein Statement veröffentlicht, das jedoch kaum Fragen beantwortet.

Der Release von "Fortnite: Battle Royale" auf Nintendo Switch zur Spielemesse E3 2018 war lange erwartet worden und für kaum jemanden eine Überraschung. Seit einigen Tagen ist der populäre Shooter auf der Hybrid-Konsole spielbar und verzeichnet bereits Rekord-Download-Zahlen. Wer seinen Epic-Games-Account jedoch vor dem Login auf der Switch bereits irgendwann einmal auf einer PS4 angemeldet hat, darf diesen hierzu nicht mehr verwenden. Ein neuer Account muss her – gekaufte Items und Spielfortschritte sind futsch.

Sony gibt Statement ab – aber keine Erklärung

Die Wut der Fans auf Sony ist groß – das Unternehmen stellt sich schon länger gegen sämtliche Pläne in Sachen Crossplay mit dem Konkurrenten Xbox und geht dafür keinerlei Kompromisse ein, auch wenn das sogar Nintendo-Switch-Spieler vom gemeinsamen "Fortnite"-Spiel ausschließt. Sony äußerte sich nun gegenüber der BBC sehr förmlich:

"Wir stehen dem, wofür sich die PlayStation-Community interessiert, um ihr Spielerlebnis zu verbessern, immer offen gegenüber. Mit über 80 Millionen monatlich aktiven Nutzern des PSN haben wir eine riesige Gaming-Community aufgebaut, die zusammen 'Fortnite' und alle andere Online-Titel spielen kann. Außerdem bieten wir 'Fortnite'-Crossplay-Support mit PC, Mac, iOS- und Android-Geräten und erweitern damit die Möglichkeiten für 'Fortnite'-Fans auf der PS4, damit sie mit weiteren Gamern auf anderen Plattformen spielen können. Darüber hinaus haben wir zu diesem Zeitpunkt nichts weiter hinzuzufügen."

"Fortnite": Werden User nach PS4-Login "bestraft"?

Anstelle einer Begründung oder Erklärung wirkt dieses PR-Statement eher wie eine Absage an alle, die sich eine schnelle Lösung für das Problem erhofft hatten. Es ist fraglich, ob die PS4-Community positiv auf diese Aussage reagiert, die zum jetzigen Zeitpunkt fast ein wenig wie eine "Bestrafung" von Usern wirkt, die beide Systeme nutzen wollen.

Sowohl Epic Games als auch Nintendo und sogar Microsoft haben sich in der Vergangenheit immer für Crossplay ausgesprochen. Allerdings birgt das plattformübergreifende Spiel auch Risiken, wie sich nach dem Release von "Sea of Thieves" auf Xbox One zeigte.

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