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"Cyberpunk 2077": Entwicklungskosten bereits wieder hereingeholt

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"Cyberpunk 2077" wirft dank massiver Vorbestellungen bereits jetzt Profit ab. Bild: © CD Projekt Red 2020

Am Freitag gab "Cyberpunk 2077"-Publisher CD Project bekannt, dass die Entwicklungs- sowie Marketing-Kosten des Spiels allein durch die Vorverkäufe bereits komplett abgedeckt sind. "Cyberpunk 2077" macht also bereits direkt nach seinem Release Profit, den das Unternehmen fairerweise auch mit seinen Angestellten teilt.

Wie CD Project bereits Donnerstag auf Twitter verkündete, hatten mehr als 8 Millionen Gamer "Cyberpunk 2077" vorbestellt. Bei knapp 75 Prozent der Vorbestellungen soll es sich um die digitale Version des Games handeln, die eine größere Gewinnmarge als die physische Version abwirft. Wie Polygon berichtet, durchbrach "Cyberpunk 2077" auf Steam bereits vor über zwei Wochen die 50-Millionen-Dollar-Umsatzmarke. Da bedeutet, dass CD Projekt ab sofort 80 Prozent anstatt 70 Prozent des Umsatzes auf der Vertriebsplattform erhält.

Mitarbeiter dürfen sich über Gehaltsboni freuen

Die guten Vorverkaufszahlen sind besonders für die vielen Entwickler und Mitarbeiter von CD Project Red gute Nachrichten. Wie in jedem Jahr erhalten sie nämlich zehn Prozent des Profits, den das Unternehmen im jeweiligen Jahr erwirtschaftet hat. Und da "Cyberpunk 2077" ab sofort Profit abwirft, dürften sich die Mitarbeiter in diesem Jahr über kleine Gehaltsboni freuen.

Weitere Boni, die angeblich an eine Metacritic-Wertung von mehr als 90 gebunden waren, scheinen trotz der mittelmäßigen Wertungen dennoch ausgezahlt zu werden. Wie Bloomberg (via Gamerant) berichtet, scheint CD Project die Bonuszahlungen neu strukturiert zu haben. Viele Führungskräfte hätten die volle Verantwortung für den aktuell schlechten Zustand von "Cyberpunk 2077" auf sich genommen.

Erste Patches beheben Fehler in "Cyberpunk 2077"

Besitzer des Spiels warten derweil sehnlichst auf Patches, die die unzähligen Fehler und Bugs in "Cyberpunk 2077" beheben. Gestern erschien immerhin ein Hotfix für die PlayStation- und PC-Version des Games, der unter anderem Probleme mit Quests ausbügelt und flackernde Lichter aus "Braindance"-Sequenzen entfernte, die zu epileptischen Anfällen führen konnten. Besitzer der Xbox-Version von "Cyberpunk 2077" müssen sich noch ein wenig gedulden.

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