menu

"Cyberpunk 2077" kommt nicht in VR – aus einem ganz einfachen Grund

cyberpunk-2077-not-dead-yet-artwork
Da helfen auch keine dicken Wummen – "Cyberpunk 2077" kommt nicht für VR. Bild: © CD Projekt Red 2020

Die ganze Welt wartet auf "Cyberpunk 2077". Dass uns hier einer der größten Kracher der nächsten Jahre erwartet, dürfte wohl keiner mehr ernsthaft bezweifeln. Doch was ist mit einer Version in VR? Die Entwickler haben mit einem Ableger in der Virtuellen Realität geliebäugelt, sich dann aber aus einem recht einleuchtenden Grund dagegen entschieden.

PC, PS4, Xbox One, Google Stadia – "Cyberpunk 2077" wird am 17. September für alle gängigen Spielesysteme erscheinen, die mit dem technisch anspruchsvollen Rollenspiel-Blockbuster zurecht kommen. Eine Ankündigung für VR-Systeme wie Oculus, PSVR oder HTC Vive fehlt hingegen. Laut Hersteller CD Projekt Red hat das einen ganz einfachen Grund: Geld.

VR bringt einfach keine Kohle

Im Interview mit der Tech-Seite OnMSFT.com hat sich John Mamais zur Frage geäußert, warum es keine VR-Fassung von "Cyperpunk 2077" geben wird. Mamais ist der Leiter des Entwicklerstudios in Krakau. Seine Antwort: Es rechne sich wirtschaftlich einfach nicht.

Er bezeichnet die VR-Technologie als "experimentell" und "nischig". Zwar wolle er gerne einen VR-Ableger des Mega-Rollenspiels produzieren, das sei momentan aber einfach nicht rentabel. Trotz seiner Sympathie für Spiele in der Virtuellen Realität sei da künftig auch erst einmal nichts geplant – keine Chance also, "Cyberpunk 2077" hautnah in VR zu erleben.

Wann startet VR endlich durch?

Enttäuschend für alle VR-Fans, aber verständlich. Schließlich konnte noch nicht mal Sony mit der preisgünstigen PSVR-Brille den Massenmarkt erschließen. Zocken in der Virtuellen Realität ist eher ein Exoten-Hobby – und wird es mit Blick auf "Cyberpunk 2077" auch erst einmal bleiben.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Cyberpunk 2077

close
Bitte Suchbegriff eingeben