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"Cyberpunk 2077" läuft bei GeForce Now – mit RTX-Raytracing

Erweiterte Licht- und Schattenfeffekte per Cloud? Gibt's bei GeForce Now.
Erweiterte Licht- und Schattenfeffekte per Cloud? Gibt's bei GeForce Now.

Einige Publisher entfernten ihre Games zuletzt vom Cloud-Gaming-Dienst Nvidia GeForce Now. Der Anbieter erhält aber auch Zuspruch: Der heiß erwartete Rollenspiel-Blockbuster "Cyberpunk 2077" ist auf GFN zum Release sogar mit RTX-Raytracing spielbar – ganz ohne eigene Hardware.

Activision, Bethesda, 2K-Games – die Liste der Publisher, die ihre Games von Nvidia GeForce Now entfernen, wächst. CD Projekt Red steht aber weiterhin zu dem Cloud-Gaming-Anbieter: "Cyberpunk 2077", das neue Rollenspiel der "The Witcher"-Macher, ist zum Release auf GeForce Now spielbar, inklusive RTX-Effekten wie Raytracing. Nvidia bestätigte die Verfügbarkeit nun in einem Tweet.

RTX-Features gibt es exklusiv auf Nvidia GeForce Now

"Cyberpunk 2077" wird via Stream ebenfalls auf Google Stadia spielbar sein, jedoch ohne erweiterte Beleuchtungseffekte durch Raytracing. Auch der Cloud-Anbieter Shadow bietet Raytracing erst ab 2021. Nvidia GeForce Now verfügt damit vorerst exklusiv über die ausgefeilten High-end-Grafikfeatures. Für den Cloud-Gaming-Anbieter ist das nach dem Abgang von Activisions "Call of Duty"-Reihe ein wichtiger Blockbuster.

Epic-Games-Gründer: GeForce Now ist am Entwickler-freundlichsten

Tim Sweeney, Gründer und Geschäftsführer von Epic Games, positionierte sich ebenfalls öffentlich zu Nvidia. Es sei der einzige große Cloud-Gaming-Dienst, der keine Beteiligung an Spieleumsätzen verlange. Sein Unternehmen werde nicht nur "Fortnite", sondern alle Spiele im Epic Games Store für GeForce Now optimieren, wenn die jeweiligen Entwickler es wünschten.

Sweeney prophezeit den Cloud-Diensten eine bewegte Zukunft: "Ich sehe es schon kommen, dass Google Lobbyarbeit gegen Apple betreibt, weil sie Stadia auf iOS blockieren, während Google GeForce Now, xCloud und 'Fornite' aus dem Play-Store schmeißt."

Cloud-Gaming-Anbieter werden nach Sweeneys Meinung dabei helfen, die "30-Prozent-Zwangsabgaben" zu beenden, die Apple und Google auf Umsätze mit Spielen in den App-Stores von iOS und Android erheben.

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