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"Cyberpunk 2077" vermeidet Bullet Sponges mit einem Trick

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Der kann nichts ab: Die meisten NPCs in "Cyberpunk 2077" verkraften nicht viel Schaden. Bild: © CD Projekt Red 2020

Gegner, die tonnenweise Schaden einstecken können, bevor sie bezwungen sind, nerven. In "Cyberpunk 2077" wollen die Entwickler das Phänomen mit speziellen Animationen umgehen. Das scheint notwendig, der Spieler rüstet seine Figur im Laufe der Kampagne schließlich bis unter die Zähne auf.

Senior Gameplay Designer Pawel Kapala gibt im Interview mit VG247 an, wie das Bullet-Sponge-Problem in "Cyberpunk 2077" gelöst werden soll: Besonders starke Gegner zeigen im Spiel immer Reaktionen auf Schaden, auch wenn es sie nicht komplett umhaut. "Du wirst jedes Mal merken, dass es ihnen wehtut. Sie werden stolpern und stürzen, wenn deine Waffe sie trifft", verspricht Kapala.

Die meisten NPCs sind allerdings normale Gegner, die nicht besonders viel Schaden verkraften. Sie teilen aber tödlichen Schaden aus, sodass der Spieler Bewegung und Deckung einsetzen muss, um zu bestehen.

Beheben zusätzliche Animationen den Bullet-Sponge-Effekt?

Bullet Sponges sind bei vielen Gamern unbeliebt. Das Phänomen beschreibt Feinde, die unrealistisch viel Schaden nehmen können, bevor sie sterben. Oft begegnen Designer so in Rollenspielen der stetig steigenden Angriffskraft von Spielern und deren Waffen, die sich sonst schnell übermächtig anfühlen. Das kann dazu führen, dass Computergegner einen direkten Raketenwerfer-Einschlag überleben, während lediglich ihre Lebensleiste abnimmt. Die Entwickler von "Cyberpunk 2077" wollen diesen Makel unbedingt vermeiden. Es wird sich zeigen, ob ihre Lösung den gewünschten Effekt bringt.

"Cyberpunk 2077" erscheint am 19. November für PS4, Xbox One und PC. Du kannst das Game bereits bei SATURN vorbestellen.

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