Darum hat "Zelda : Breath of the Wild" keine klassischen Dungeons

Die kleineren Rätsel-Schreine ersetzen die alten Dungeons in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" fast komplett.
Die kleineren Rätsel-Schreine ersetzen die alten Dungeons in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" fast komplett. (©Nintendo Entertainment Europe 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

"The Legend of Zelda: Breath of the Wild" hat die Formel der RPG-Reihe gehörig durcheinandergewirbelt und unter anderem die großen Dungeon-Rätsel fast abgeschafft. Nintendo hat nun erklärt, wie es dazu kam.

Für beinharte "Zelda"-Fans war "Breath of the Wild" eine ganz schöne Umgewöhnung. Auch wenn das Open-World-Game von vielen als eines der besten Spiele 2017 gefeiert wird, vermissten nicht wenige Spieler die Dungeons früherer Teile. Statt der großen Rätsel-Gebäude gab es fast nur die sogenannten Schreine zum Knobeln – und die waren meist nach zehn Minuten geschafft. Warum sich Nintendo für viele kleine statt einiger großer Rätsel entschieden hat, erklärte Game Director Hidemaro Fujibayashi nun in einem Podcast, wie NintendoLife berichtet.

"Zelda"-Spieler sollten nicht zu viel Zeit drinnen verbringen

"In den alten 'Zelda'-Games war ein Dungeon sehr, sehr lang, und weil es in diesem Spiel viel zu entdecken gab, und eines der Themen das Finden von Dingen ist, haben wir überlegt, was eine gute Anzahl von Schreinen ist. Als wir das durchgerechnet haben, kamen wir auf über 100 Schreine. Wir wollten erst lange, große Dungeons machen, aber das würde zu lange dauern und die Spieler würden zu viel Zeit in den Dungeons verbringen, also haben wir pro Schrein nur etwa zehn Minuten veranschlagt."

Titanen als Dungeon-Ersatz

Allerdings bekamen die Entwickler bald den Eindruck, dass sich so kurze Rätsel für ein "Zelda"-Spiel irgendwie untypisch anfühlen. Zumindest einen großen Dungeon wollte man schon noch einbauen – und fand die Lösung in den vier gigantischen Titanen.  "Wir haben überlegt, wie wir einen großen Dungeon einbauen können und vielleicht sogar einen, der sich bewegt und ein Gravitations-Rätsel enthält", so Fujibayashi weiter. "Und dann dachten wir, dass es vielleicht interessant wäre, wenn die Titanen selbst Dungeons sind."

Wer in "Zelda: Breath of the Wild" durch die Roboter-Tiere geklettert ist, weiß: Genau so ist es gekommen.

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