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Darum wurde die Nintendo NX nicht auf der E3 gezeigt

Das neue "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" soll auch für Nintendos mysteriöse NX-Konsole erscheinen.
Das neue "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" soll auch für Nintendos mysteriöse NX-Konsole erscheinen. (©Twitter / Nintendo of America 2016)

Es gibt einen Grund, warum Nintendo seine neue NX-Konsole nicht auf der E3 2016 präsentierte. Kein Geringerer als Nintendos Entwicklerlegende Shigero Miyamoto ("Mario", "Zelda", "Donkey Kong", etc.) ging näher auf den Grund ein. Der Release der Nintendo NX wird für März 2017 erwartet.

Der Grund, warum Nintendo die neue NX-Konsole noch nicht auf der E3 2016 vorstellte, waren Befürchtungen, dass innovative Features der Konsole von der Konkurrenz kopiert werden könnten. Das erklärte Nintendos Entwicklerlegende Shigero Miyamoto bei einem Investorentreffen in Japan. Nintendos Investorenmeeting erlaubte Einblicke in die Pläne des Unternehmens, wie Engadget berichtet. Shigero Miyamoto, der Serien wie "Super Mario", "Zelda" und "Donkey Kong" ins Leben rief, beantwortete einige Fragen, darunter auch jene, warum es die NX nicht auf die E3 geschafft hatte.

Nintendo NX soll innovativ werden

In einem Interview mit AP ging Miyamoto näher auf die Geheimhaltung um die NX ein: "Es gibt eine Idee, an der wir gerade arbeiten. Aus diesem Grund können wir im Augenblick noch nichts bekanntgeben und ich möchte nicht kommentieren, was andere Unternehmen tun. Ginge es nur darum, technologische Fortschritte aufzugreifen, würden die Dinge viel schneller auf den Markt kommen."

Mit anderen Worten kritisiert Miyamoto Sony und Microsoft dafür, einfach nur Konsolen mit neuen Prozessoren und Grafikchips zu veröffentlichen, statt Innovationen zu entwickeln. Tatsächlich war Nintendo für bedeutende Innovationen im Games-Bereich verantwortlich, etwa für den Analogstick auf den Gamepads, der mit dem Nintendo 64 eingeführt wurde.

Arbeitet Nintendo an VR?

Mit dem Virtual Boy hatte Nintendo einst auch schon mit Virtual Reality experimentiert, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Noch immer ist die Zeit für VR nicht gekommen, so Miyamoto. Was er in Puncto VR auf der E3 sah, "war nicht das, was ich erwartet habe". Nintendo arbeitet laut Tweets vom Invenstorenmeeting an "etwas", wohl einer VR-Erfahrung, "das man für lange Zeit spielen kann, das einen Nutzen hat und das man sich leisten kann. Wir möchten, dass die Eltern damit zufrieden sind."

Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima ging außerdem auf die kritische Investorenfrage ein, ob Nintendos geschäftliche Voraussagen nicht etwas zu optimistisch waren, da die Wii U in Rente geschickt wird, während der 3DS seine besten Zeiten hinter sich habe. Kimishima antwortete, dass sich der Nintendo 3DS über 58 Millionen Mal verkaufte und man davon ausgehe, mit 3DS-Spielen Geld verdienen zu können. "Mit Pokémon wird das möglich sein." Auch kommende Smartphonespiele wie "Fire Emblem" und "Animal Crossing" sollen für Profit sorgen.

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