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"Dead Space"-Macher: Ein Sequel? Nur mit Multiplayer!

Das "Dead Space"-Studio Visceral Games hat geschlossen, doch Glen Schofield, der Erfinder der Horror-Serie, hätte durchaus Lust auf einen weiteren Teil. Damit es dazu überhaupt kommen kann, müssten aber wohl einige Dinge an den modernen Games-Markt angepasst werden ...

Fans von klaustrophobischem Weltraum-Horror haben die dreiteilige "Dead Space"-Serie in größtenteils guter Erinnerung. Die Chancen auf ein "Dead Space 4" stehen allerdings schlecht, denn Electronic Arts schloss das zuständige Studio Visceral Games im Oktober 2017. Die Kollegen von Game Informer ließen es sich dennoch nicht nehmen, Serien-Schöpfer Glen Schofield in einem Video-Interview auf ein Sequel anzusprechen.

"Dead Space 4" als Service-Game?

Die Erkenntnis daraus: Schofield würde gern einen Nachfolger machen, der an den ersten "Dead Space"-Teil anknüpft. Bei dem hatte er als Executive Producer mitgewirkt – bei Teil 2 und 3 wurde ihm die Hintergrundstory zu komplex. Allerdings merkt der Entwickler an, dass das komplett hypothetische "Dead Space 4" von EA wohl nur grünes Licht bekäme, wenn es die Spieler langfristig bei der Stange halten kann. Heißt: Es wäre wohl nur als Service-Game oder mit einer gewichtigen Multiplayer-Komponente machbar.

Glen Schofield: Story geht auch als Koop & Singleplayer ist nicht tot!

Schofields persönlicher Ansatz wäre dabei, mit einem Koop-Multiplayer zu starten: "Story-Modi müssen nicht auf einen Spieler begrenzt sein". Möglich wäre, daraus dann noch weitere Mehrspieler-Modi zu entwickeln. Ob EA wohl auch noch ein reines Singleplayer-Spiel absegnen würde? "Ich weiß es nicht", so die etwas ratlose Antwort.

An den Tod des Singleplayer-Modus glaubt Schofield trotzdem nicht – schließlich gebe es ja immer wieder große Hits, die beweisen, dass packende Geschichten für Solo-Spieler ihren Markt haben.

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