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"Death Stranding": Angebliche Gameplay-Details vor E3 aufgetaucht

"Death Stranding": Müssen wir das Baby gemeinsam sterben lassen?
"Death Stranding": Müssen wir das Baby gemeinsam sterben lassen? (©Youtube / Kojima Productions 2016)

Auf der E3 2018 sollen endlich handfeste Details zu "Death Stranding" präsentiert werden. Bisher hatte "Metal Gear"-Schöpfer Hideo Kojima seinen Fans lediglich verwirrende Infos und psychedelische Trailer geboten. Kurz vor der offiziellen Enthüllung sind nun per Leak angebliche Gameplay-Details aufgetaucht.

Der angebliche Leak zum "Death Stranding"-Gameplay klingt verrückt – aber nichts anderes ist vom Hideo-Kojima-Spiel zu erwarten, dessen abgefahrene Trailer zu verwegenen Fan-Theorien geführt haben. Im Online-Forum 4Chan (via Gamerant) will ein selbsternannter Insider über Wissen zum PS4-Game verfügen, das er kurz vor Beginn der Spielemesse E3 mit der Öffentlichkeit teilt. Ihm zufolge stellt das Kampfsystem "Tonnen von Waffen, Fahrzeugen, Gadgets und Ausrüstung aus verschiedenen Zeitaltern, von Knüppeln über Musketen bis hin zu Energie-Schwertern", zur Verfügung.

"Death Stranding": Tod der Spieler verschmutzt den Ozean

Wenn der Spieler stirbt, soll die entsprechende Zeitlinie "für immer geschlossen" werden, bestimmte Dinge aus der jeweiligen Story der Hauptfigur Sam sinken dann aber mit dem Spieler zum Meeresgrund, bevor er das Game in einer neuen Zeitlinie fortsetzen kann. Dadurch wird der Ozean jedoch mit der Zeit immer mehr verschmutzt, wodurch Meeres-Lebewesen sterben und am Ufer angespült werden.

Auch zum Multiplayer von "Death Stranding" für PS4 gibt es laut Leak Neuigkeiten: Das in den Trailern gezeigte Baby soll demnach ein "einzigartiges Wesen" sein, das "Zeit-Verzerrungen und Überschneidungen von Dimensionen" verursacht, die den Multiplayer darstellen. Das erinnert stark an das Mehrspieler-Konzept der "Dark Souls"-Reihe, bei dem man als "Geist" das Spiel anderer besuchen kann.

Leak: Spieler können über Ende des Multiplayer-Modus entscheiden

Wenn "Death Stranding" von allen Spielern weltweit durchgespielt wurde, muss "die Community zusammen entscheiden, ob das Baby getötet wird", wodurch der Multiplayer "für immer" geschlossen würde. Eine ähnliche globale Entscheidung, war bereits in Kojimas "Metal Gear Solid 5" versteckt. Weiterhin sollen "jederzeit zufällig mögliche PvP-Ereignisse" durch Zeitreisen stattfinden und Handlungen anderer Spieler können einen "Butterfly-Effekt im eigenen Game" verursachen – auch wenn man selbst nicht spielt.

Natürlich handelt es sich bei diesen Informationen lediglich um unbestätigte Gerüchte. Wer aber findet, dass das alles sehr verwirrend klingt, sei gewarnt: Es könnte sein, dass die offizielle Enthüllung von "Death Stranding" auf der E3 2018, die auf Sonys Pressekonferenz am 12. Juni ansteht, anstatt Aufklärung noch weitere Rätsel bringt. Das würde zumindest zu Kojimas bisherigen Erklärungen zum Spiel passen.

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